Monatsarchiv für Januar 2008
Google goes Lego
Montag, den 28. Januar 2008Gerade habe ich eine E-Mail von meiner Sandra bekommen. Betreff: Google goes Lego. Und schaut mal auf Google.de (bzw. direkt auf das neue Logo: http://www.google.de/logos/lego08.gif). Google macht sein Logo aus Lego? Warum?
Und hier meine Variante:

Der moderen Lego-Stein wurde vor 50 Jahren erfunden. Mehr dazu gibt es auch auf www.lego.de ;-)
Press and Boom!!
Samstag, den 26. Januar 2008Ich habe ja schon erwähnt, dass ich jetzt einen neuen USB-Hub gekauft habe. Hier nochmal mehr Informationen zum USB Hub.
Es handelt sich dabei um einen 4-Port USB 2.0 Hub. Der Hub wird über USB mit Strom versorgt – kein aktiver USB-Hub. Er wiegt ca. 215 g und ist 67 x 100 x 80 mm groß. Der USB-Hub hat einen Selbstzerstörungsknopf, welcher durch zwei Schalter und einem Schlüssel in der richtigen Reihenfolge aktiviert werden muß. Jedoch wurde der Sprengsatz vergessen und der Hub blinkt nur ein wenig und macht ein paar Geräusche …
Hier noch ein paar Fotos:
[fotos]
Anonyme Handys
Samstag, den 26. Januar 2008Vielleicht kann sich der eine oder andere noch an meine Telecall-Geschichte erinnern. Um es kurz zu machen: Jemand hatte über einen Internet-Cafe einen kostenpflichtigen Account auf einer nicht-jugendfreien Seite eröffnet und dazu meine Adresse verwendet. Eine Validierung der Anmeldung erfolgte über eine Handynummer. Später stellte sich heraus, dass dies ein Prepaid-Handy war, das man damals noch ohne Angabe von Personalien kaufen konnte.
Als nun unsere Minister die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung eingeführt haben (und damit jeden Handy-Besitzer auf Schritt und Tritt überwachen können), haben sich viele normale Bürger zu stark überwacht gefühlt und es gab speziell was Handies angeht entsprechende Gegenreaktionen. So gab es beispielsweise vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung eine Handykarten-Tauschbörse. Und jetzt gibt es einen Anbieter Anonyphone.de.
Damit ist die Polizei natürlich jetzt nicht so glücklick und kritisiert den Verkauf von unregistrierten Handy-Karten. Nachvollziehbar. Vorallem wenn ich an meine eigenen Erfahrungen denke (den Typen haben sie meines Wissens nach nie geschnappt). Ich empfand es damals als in Ordnung, dass man sich nicht mehr anonym eine Handykarte kaufen konnte. Nur wer etwas zu verbergen hätte, würde anonym bleiben wollen. Heute sehe ich das anders. Das was den Staat nichts angeht, hat ihn auch nicht zu interessieren. Ich will meine Privatsphäre behalten. Ich will kein vom Staat präventiv überwachter Bürger sein. Ich will wieder einen Staat, der im Interesse der Bürger handelt. Aller Bürger. Daher kann ich diese Aktion vom Anbieter Anonyphone nur begrüßen. Erst wenn wir wieder einen Rechtsstaaat haben, der die Rechte der Bürger achtet, dann wird dieses Angebot nicht mehr benötigt.
Einkaufen
Samstag, den 26. Januar 2008Ich habe mal wieder ne Menge Geld ausgegeben ;-)
Durch einen Kollegen wurde ich auf die Website [Link auf Webshop] getDigital.de aufmerksam gemacht. Die Seite kam mir bekannt vor. Klar, der Shop wurde bereits aus Daily Gadgets erwähnt. Cool finde ich die Sprachumschaltung am Shop: Deutsch, Englisch, Binär, Hexadezimal und 1337.
Also habe ich mal den Shop für Euch, meine lieben Leser, getestet *g*. Ich hatte am Montag Mittag bestellt. Freitag Mittag war die Ware in der Packstation. Hier beim Auspacken:
[fotos]
Die binäre Uhr und den USB Hub werde ich Euch demnächst nochmal genauer erklären.
Wenn ihr selber mal was Ausgefallenes (für ITler, Freaks und Geeks) sucht, dann schaut doch mal bei [Link auf Webshop] getDigital.de. Wenn ihr bei der Bestellung meine ID “spitzohr” angebt, dann bekomme ich eine kleine Provision ;-)
Neue Tastatur
Dienstag, den 22. Januar 2008Ich sollte mir mal eine neue Tastatur zulegen. Das Keyboard II würde doch sicherlich gut zu mir passen, oder? *g*
Revell Easykit Steckbausätze
Samstag, den 19. Januar 2008Heute hat meine Familie für Euch mal zwei Revell Easykit Modelle getestet. Wir hatten den [Link auf Amazon] Steckbausatz 06655 Tie Fighter (Darth Vader) und den [Link auf Amazon] Steckbausatz 06656 X-Wing (Luke Skywalker). Beide kosten zwischen 14 und 17 Euro (ich glaube, ich hatte beim Obletter knapp 20 Euro je Modell gezahlt) und können ohne Kleber zusammengesetzt werden. Zudem mußten die Modelle nicht angemalt werden. Ein Seitenschneider und eine kleine Feile oder Schleifpapier wären jedoch hilfreich gewesen, um die Teile sauber aus den Halterungen zu lösen.
Unsere beiden Tester Farid und Noah waren 45 bzw. 60 Minuten mit dem Aufbau beschäftigt und sind natürlich jetzt sehr stolz auf ihre kleinen Raumjäger ;-) Allerdings wurden wir gebeten, die Modelle jetzt doch zusammenzukleben, da sonst immer wieder einzelne nicht so gut befestigte Teile beim Spielen herunterfallen. Da es sich ja nicht um Lego handelt, ist dies auch kein Problem. Noch ein paar Easykit Steckbausätze und wir können die Kinder auch mal an die größeren Bausätze wie beispielsweise der 07549 Kennworth T900 ‘Australia’ heranlassen.
[fotos]
knapp 40 Sekunden, 4 Megabyte (= 3 Disketten)DSL Router und Modems
Samstag, den 19. Januar 2008Heute waren wir etwas außerhalb von München unterwegs. Ich habe einen DSL-Anschluss eingerichtet. Im Prinzip eigentlich kein Problem. Splitter an die Telefonbuche stecken, DSL-Router und Telefon an den Splitter und den DSL-Router dann an den Rechner anschließen. Den Router dann mit dem Browser aufrufen und konfigurieren. Fertig. Soweit die Theorie. In der T-Praxis schaut das leider etwas anders aus.
Der Speedport 200 von dem rosa Buchstaben ist kein Router. Es ist ein DSL-Modem mit Netzwerkanschluss. Zwar steht auf der Website etwas von “geeignet für Einzelplatz und LAN”. Auch “unabhängig vom Betriebssystem Ihres PCs” kann ich auf der Website lesen.
Warum mir unabhangig vom Betriebssystem so wichtig ist? Man sollte eigentlich nie eine Internetzugangs-Software installieren müssen, da die meisten Betriebssysteme (sogar Windows) bereits die notwendigen Tools (abgesehen von Treibern) zur Verfügung stellt. Spezielle Software verkompliziert das alles nur. Wenn man das Betriebssystem neu installiert (weil es überladen oder gecrasht ist – oder einen neuen Rechner hat), darf man das ganze wieder von vorne Konfigurieren. Bei einem DSL-Modem ist der Rechner natürlich auch den Angriffen aus dem Internet direkt ausgesetzt. Zudem kann es auch passieren, dass etwas unbedarftere Benutzer versehentlich den Internet-Zugang kaputt machen (irgendwas installieren, deinstallieren, umstellen etc.). Im großen und ganzen eigentlich sehr nervig. Also: unabhängig. Keine Software installieren.
Leider ist das beim Speedport 200 jetzt nicht ganz so gewesen. Ich habe mein Notebook mit Linux Mint an dieses DSL-Gerät angeschlossen. Nichts ging. Keine richtige Konnektivität. Also was ist los: Das Teil läuft nicht als DHCP-Server und gibt meinem Notebook damit auch keine IP-Adresse. Kann ich mit dem Teil dann überhaupt kommunizieren. Okay, tun wir es halt auf deren Methode.
Ich habe das Teil dann an den Windows-Rechner angeschlossen. Gleiches Problem – auch Windows hat nur eingeschränkte Konnektivität. Ich mußte dann tatsächlich die Software installieren, um ins Internet zu kommen.
Wie geht man ins Internet: Browser öffnen. Fertig. Aber leider nicht in diesem Fall. Wenn man das Gerät nicht eingeschaltet hat, muß man nach dem Einschalten erstmal warten, bis Windows seine Verbindungsversuche mit dem Netzwerk aufgibt und es als eingeschränkte Konnektivität akzeptiert. Deaktivieren darf man es natürlich auch nicht. Dann muß man die Software starten – und warten. Wenn die Software da ist, gibt es rechts unten ein “Ins Internet verbinden”. Und dann nochmal ein Knopf “verbinden”. Dann tut sich auch endlich etwas. Der Browser geht auf – zeigt aber nicht die eingestellte Startseite, sondern die Website des Providers an. Und wir sind drin. Für ein minutenbasiertes Internet: Okay. Für eine Flatrate eigentlich inakzeptabel.
Wenn ich das mit dem Speedport 200 richtig verstanden habe, hängt dieser zwar am Netzwerkanschluss (mit eingeschränkter Konnektivität – wird damit auch als Fehler angezeigt). Um aber ins Internet zu kommen, baut die Software eine eigenen Verbindung zum DSL-Modem (über dieses Netzwerkkabel) auf, was aber scheinbar nicht gerade dem Standard entspricht. Falls das DSL-Modem jetzt auch jede Anfrage an den Rechner direkt durchleitet… Na, dann gute Nacht. Jeder Angriff landet auf dem Rechner. Jeder Wurm klopft dort an. Ohne ZoneAlarm würde ich den Rechner gar nicht mehr einschalten wollen.
Besser sind da die DSL-Router mit eingebauten Firewalls. Wenn da auch gleich ein Netzwerk dahinter liegt, dann weiß der Router erstmal gar nicht, an welchen Rechner er die Angriffe weiterleiten soll und läßt diese damit links liegen ;-). Ich bin noch immer von AVM’s Fritz!Box überzeugt. Auch mein erster Router, der Netgear Web Safe Router RP114 war schon sehr gut. Später hatte ich einen DrayTek Vigor. Aber die Fritz!Box ist genial. Sozusagen: We have more fun. (Anmerkung: Scheinbar sind Speedport W501V und Speedport W900V auch Fritz!Boxen.)
Ich mache mich jetzt auf die Suche nach einem günstigen DSL-Router (mit Firewall, Netzwerkanschluss und webbasierte Konfigurationsmöglichkeiten). Wireless LAN und (Internet-)Telefonie sind dabei unwichtig. Aber es sollten mindestens zwei LAN-Anschlüsse sein. Auch finde ich eine Stromsparfunktion gut.
Pulsmesser
Samstag, den 19. Januar 2008Lange habe ich mit meinem Polar A1 meinen Puls ermittelt. Nur leider ist das Armband kaputt gegangen ;-(. Jetzt muß ich mir langsam Gedanken über einen neuen Pulsmesser machen. Vielleicht wird es aber auch mal Zeit, ein etwas größeres Modell zu nehmen.
Und ich würde das gerne auch mit meinem Fahrrad kombinieren. Also was hätte ich gerne in meinem neuen Pulsmesser:
- Aktuelle, maximale und durchschnittliche Herzfrequenz pro Trainingseinheit
- Aktuelle, maximale und durchnschittliche Geschwindigkeit (beim Fahrrad)
- Schnittstelle zum Computer, um die Daten zu übertragen
Dann wäre es natürlich noch zu überlegen, das der Pulsmesser die Herzfrequenz, GPS-Position, Höhenmeter und Geschwindigkeit in kurzen Intervalen (1 Sekunde) speichert und an den Rechner übertragen kann. Das Ganze dann mit Google Maps kombiniert… *träum* Ach, wäre das nicht lustig?
Der [Link auf Amazon] Garmin GPS Forerunner 205 oder Garmin GPS Forerunner 305 klingt schonmal ziemlich ansprechend. Aber es gibt auch einige interessante Modelle von Polar wie beispielsweise den [Link auf Amazon] Polar RS800G3. Wobei diese Variante den GPS-Emfpänger enthält. Es gibt diesen Pulsmesser auch noch mit Sensor für den Schuh: [Link auf Amazon] Polar RS800SD oder ohne dieses Zubehör als [Link auf Amazon] Polar RS800. GPS-Empfänger und Sensor kann man aber auch einzeln kaufen. Auch muß man den [Link auf Amazon] Polar USB 2.0 IRDA-Adapter einzeln kaufen, wobei ich persönlich eine Infrarot-Schnittstelle (=IrDa) nicht mag. Da gefällt mir das USB-Kabel bei Garmin schon besser. Mal schauen, was zu mir passen könnte.
Allerdings, sollte ich erstmal wieder mehr Laufen, bevor ich mir so ein teures Spielzeug zulege.
Domains wie .bayern oder .berlin
Freitag, den 18. Januar 2008Immer wieder gibt es die Forderungen nach weiteren Top Level Domains (TLD). Ich persönlich bin dagegen. Warum?
Warum sollte man eine .bayern anbieten, wenn man das auch unter .bayern.de machen könnte?
Anfangs hatte man einen schöne saubere Struktur. Zweistellige TLDs sind für landesspezifische Angebote. So wie .de für Deutschland, .at für Österreich (Austria) oder .by für Weißrussland (Belarus). Das sind die sogenannten Country Code Top Level Domains (ccTLD). Daneben gab es aber noch TLDs mit mehr als zwei Stellen. Diese sind (meist) Länderunabhängig und werden generische Top Level Domains (gTLD) genannt. Das sind z.b. .com (commercial; für Unternehmen), .net (network; für Netzwerkbetreiber) oder auch .org für nichtkommerzielle Organisationen.
Eigentlich eine schöne saubere Struktur. Jetzt müßte man das etwas hierachisch aufbauen. Beispielsweise eine Dorfener Firma könnte ja www.firma.dorfen.bayern.de haben? Oder www.firma.dorfen.lk-erding.bayern.de. Eventuell könnte man ja auch (größere) Städte direkt unter die .de hängen: www.firma.dorfen.de. Wenn die Firma jetzt in ganz Deutschland aktiv ist, wäre auch sowas wie www.firma.de denkbar. Oder eine Variante wie z.B. www.firma.co.uk. Also unter der .de noch einen Typen definieren, der für deutschlandweit aggierende Firmen steht. In Deutschland wäre ja dann sowas wie www.firma.fa.de (fa für firma). Zumindest hätte man dann so noch etwas Ordnung drin.
Aber wen interessiert schon Ordnung? Ich selber habe www.heidinger.it für mein Gewerbe. .it ist eigenltich zwar eine italienische Domain – steht aber auch für Informations Technologie. Einige bayerische Personen oder Organisationen verwenden auch gerne die .by-Domain als Bayerische Domain. Das ist schon etwas chaotisch.
Aber jetzt der Vorschlag, dass es .stadt oder .dorf oder .firma oder .nachname oder .fluss oder … gibt. Klar wäre ein .heidinger sicherlich lustig, aber dann müßte ich mich darum wohl mit allen Heidingern weltweit um die Nutzung dieser Domain schlägern. Und wer will schon eine Domain www.huber.hinterdupfing?
Auch aus Marketingsicht ist das eine Katastrophe. Während man ein www.spitzohr.de noch eindeutig als Domain erkennen kann, hat man bei heidinger.it schon Probleme (und immer mehr Personen wollen www. aus der Domain verschwinden lassen). Okay, ein spitzohr.de erkennt man in Deutschland vermutlich noch als Domain – aber die Amerikaner haben bereits bei firma.us Schwierigkeiten (viele Amerikaner meinen, dass “.com” die ccTLD der USA seien). Und jetzt soll dann sowas kommen wie firma.berlin? Für mich schaut das aus, als wäre es nur eine moderen Schreibweise (mit dem Punkt in der Mitte) – nicht aber als Domain. Wollen die jetzt dann wieder www.firma.berlin schreiben, damit man das wieder erkennt?
Auch wenn diese neuen Domains kommen und bei Domainfactory verfügbar sind, ich werde sie nicht anbieten. Nur die guten alten TLDs wirken.



