Wo Geld.de seine Adressen kauft…
Dienstag, den 18. Dezember 2007Heute ist ein Newsletter von geld.de bei mir in die Inbox geflattert. Als Empfänger war eine von mir generierte E-Mail-Adresse zu erkennen. Genau diese E-Mail-Adresse, die ich vor drei Monaten in meinem Beitrag zum viralen Marketing erwähnt hatte. Ich hatte den AGBs nicht zugestimmt, also hätte meine Adresse doch gar nicht weitergegeben werden dürfen. Ob Geld.de jetzt rechtliche Probleme bekommt? Adressen einkaufen? Sowas tut man einfach nicht… Danke für den Spam.
Update 20.12.2007: Auch auto.de hat dort Adresse eingekauft und mich mit einer unerwünschten E-Mail belästigt.
Update 21.12.2007: Jetzt hat mich auch preisvergleich.de zugespammt. Und auch wieder an meine extra für das ichfragdich.de eingerichtete E-Mail-Adresse.
Laut der damaligen ebay-Auktion waren es etwa 380.000 Mitglieder die für ca. 31.000 Euro verkauft wurden. Wieviel Mitglieder es wohl inzwischen sind? Und wieviel der Inhaber durch die drei Spammer geld.de, auto.de und preisvergleich.de bekommen hat? Ich persönlich empfinde solche rein generischen Domainnamen als nicht besonders vertrauenswürdig.
Update: 25.12.2007: Die Verantwortlichen von preisvergleich.de haben mir schon wieder eine Spam-Mail geschickt – obwohl ich mich ausgetragen hatte. Die Firma ist absolut unseriös. Zuerst unerwünscht Leute zuspammen – und dann dies trotz abmeldung fortsetzen! Pfui!
Ich habe inzwischen mal nachgeschaut. Die Websites gehören alle der Unister GmbH. Ich habe mich jetzt per E-Mail beim vertretungsberechtigten Geschäftsführer beschwert und darum gebeten, dass ich von keinen seiner Projekte mehr zugespammt werde. Ob sich die Firma daran hält?



