Linux Stammtisch
Freitag, den 2. November 2007 um 12:36Gestern war wieder Linux-Stammtisch in der Dorfener Stube. Auch diesmal war meine Sandra und auch Farid wieder mit dabei. Außerdem waren Johnny mit seiner Birgitt und Thomas da.
Wir haben uns zuerst die Ubuntu Desktop-Effekte auf meinem Uralt-Aldi-Notebook (Pentium 4 mit 1,5GHz und 256MB RAM) angeschaut. Ist zwar etwas Spielerei, aber läuft – trotz des eigentlich relativ schwachen Rechners – sehr flüssig. Windows XP Home läuft da schon wesentlich langsamer – selbst mit deaktivierten Desktop-Effekten.
Auch die standardmäßig vorinstallierte Büro-Anwendung OpenOffice.org 2.3 läuft einwandfrei und macht teure Anwendungen wie MS Office überflüßig. Jedoch wirkt die Oberfläche von MS Office noch etwas runder. IBM hat vor kurzem mit Lotus Symphony eine OpenOffice.org 1.x basierte Büroanwendung herausgebracht, welche genau dieses Problem behebt – aber auch wesentlich mehr Ressourcen benötigt.
Die Installation von Ubuntu ist sehr einfach. Man muß es nicht einmal installieren, um es zu testen. Die Installations-CD bootet mit einer vollwertigen Live-Umgebung (inkl. OpenOffice.org) und man kann eigentlich so ziemlich alles testen. Die Installation startet man mit einen Klick auf das Icon “Installieren” und muß dann eigentlich nur noch Sprache, Zeitzone, Benutzername, Passwort und gewünschte Partition/Festplatte angeben. Fertig. Bei der Wahl der Partition bietet Ubuntu an, die vorhandenen (Windows-)Partitionen zu verkleinern. Die anderen Betriebssysteme funktionieren weiterhin ohne Probleme. Als ich vor ca. 9 Jahre SuSE 5.3 installiert hatte, war das noch viel aufwändiger…
Meine Ubuntu-Installation inkl. der Standard-Anwendungen (z.B. OpenOffice.org, Firefox, Evolution) und der von mir zusätzlich nachinstallierten Spiele belegt 4,9 GB Festplattenspeicher. 1,4 GB davon sind im Ordner /usr/share/games zu finden. Das ganze läßt sich mit dem Programm “Festplattenbelegung analysieren” gut visualisieren.
Wir haben das ganze dann mal mit einem aktuellen DualCore-Notebook mit Windows Vista verglichen. Windows alleine hat da schon ca. 7,5 GB Festplatte belegt… Und für die Effekte wird einfach wesentlich mehr Rechenpower benötigt. Zur Festplattenbelegung analysieren muß man sich erstmal zusätzliche Programme wie z.B. TreeSize Free oder wenn man es auch grafisch aufbereitet haben will, TreeSize Professional (ab 39,95 Euro – ist es aber auch Wert!) installieren.
Neben Ubuntu 7.10 (Linux) und Vista (Windows) gab es natürlich auch noch etwas zum Essen. So haben Sandra und ich uns durch die Grillplate “Dorfener Stube” gekämpft. Sehr lecker (33 242 34). Aber ob das wirklich nur für zwei Personen sein soll. Es ist sehr viel. Aber halt auch sehr lecker (33 242 35).
Johnny und Thomas haben sich dann noch die Boogie-Woogie Website näher betrachtet und die Wirkung auf Suchmaschinen überprüft. Ja, Linux-Freaks sitzen nicht nur vor ihren Kisten – sie können auch Tanzen. Ich kann übrigens nicht tanzen … bin auch erst ein Linux-Anfänger. Nebenbei: Die Website basiert auf Joomla und wird beim IIVS gehosted.





Am 2. November 2007 um 20:38 Uhr
Vor allem die beryl Oberfläche ist total klasse.