Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Tagesarchiv für den 2. November 2007

Linux Stammtisch

Freitag, den 2. November 2007

Gestern war wieder Linux-Stammtisch in der Dorfener Stube. Auch diesmal war meine Sandra und auch Farid wieder mit dabei. Außerdem waren Johnny mit seiner Birgitt und Thomas da.

Sandra telefoniert mit Noah, Farid spielt Lego Star Wars auf seinem Nintendo DS Der Linux Pinguin Tux in Starfleet Uniform Sandra und Tux

Wir haben uns zuerst die Ubuntu Desktop-Effekte auf meinem Uralt-Aldi-Notebook (Pentium 4 mit 1,5GHz und 256MB RAM) angeschaut. Ist zwar etwas Spielerei, aber läuft – trotz des eigentlich relativ schwachen Rechners – sehr flüssig. Windows XP Home läuft da schon wesentlich langsamer – selbst mit deaktivierten Desktop-Effekten.

Auch die standardmäßig vorinstallierte Büro-Anwendung OpenOffice.org 2.3 läuft einwandfrei und macht teure Anwendungen wie MS Office überflüßig. Jedoch wirkt die Oberfläche von MS Office noch etwas runder. IBM hat vor kurzem mit Lotus Symphony eine OpenOffice.org 1.x basierte Büroanwendung herausgebracht, welche genau dieses Problem behebt – aber auch wesentlich mehr Ressourcen benötigt.

Die Installation von Ubuntu ist sehr einfach. Man muß es nicht einmal installieren, um es zu testen. Die Installations-CD bootet mit einer vollwertigen Live-Umgebung (inkl. OpenOffice.org) und man kann eigentlich so ziemlich alles testen. Die Installation startet man mit einen Klick auf das Icon “Installieren” und muß dann eigentlich nur noch Sprache, Zeitzone, Benutzername, Passwort und gewünschte Partition/Festplatte angeben. Fertig. Bei der Wahl der Partition bietet Ubuntu an, die vorhandenen (Windows-)Partitionen zu verkleinern. Die anderen Betriebssysteme funktionieren weiterhin ohne Probleme. Als ich vor ca. 9 Jahre SuSE 5.3 installiert hatte, war das noch viel aufwändiger…

Meine Ubuntu-Installation inkl. der Standard-Anwendungen (z.B. OpenOffice.org, Firefox, Evolution) und der von mir zusätzlich nachinstallierten Spiele belegt 4,9 GB Festplattenspeicher. 1,4 GB davon sind im Ordner /usr/share/games zu finden. Das ganze läßt sich mit dem Programm “Festplattenbelegung analysieren” gut visualisieren.

Festplattenbelegung analysieren unter Ubuntu 7.10 Zum Vergleich das Programm Treesize Free für Windows

Wir haben das ganze dann mal mit einem aktuellen DualCore-Notebook mit Windows Vista verglichen. Windows alleine hat da schon ca. 7,5 GB Festplatte belegt… Und für die Effekte wird einfach wesentlich mehr Rechenpower benötigt. Zur Festplattenbelegung analysieren muß man sich erstmal zusätzliche Programme wie z.B. TreeSize Free oder wenn man es auch grafisch aufbereitet haben will, TreeSize Professional (ab 39,95 Euro – ist es aber auch Wert!) installieren.

Neben Ubuntu 7.10 (Linux) und Vista (Windows) gab es natürlich auch noch etwas zum Essen. So haben Sandra und ich uns durch die Grillplate “Dorfener Stube” gekämpft. Sehr lecker (33 242 34). Aber ob das wirklich nur für zwei Personen sein soll. Es ist sehr viel. Aber halt auch sehr lecker (33 242 35).

Die Grillplatte Sandra kämpft sich durch die Grillplatte ‘Dorfener Stube’ Florian kämpft sich durch die Grillplatte ‘Dorfener Stube’

Johnny und Thomas haben sich dann noch die Boogie-Woogie Website näher betrachtet und die Wirkung auf Suchmaschinen überprüft. Ja, Linux-Freaks sitzen nicht nur vor ihren Kisten – sie können auch Tanzen. Ich kann übrigens nicht tanzen … bin auch erst ein Linux-Anfänger. Nebenbei: Die Website basiert auf Joomla und wird beim IIVS gehosted.

Online-Erziehung als Schulfach

Freitag, den 2. November 2007

Vor kurzem habe ich bei einem Heise online Artikel von einer Forderung nach einem Schulfach “Online-Erziehung” gelesen. Ich kann Sascha Lobo in diesem Punkt nur zustimmen. Allerdings ist das Spektrum sehr umfangreich und wird sicher nicht sehr einfach.

Inzwischen findet man auf jeder größeren Chatcommunity entsprechende Hinweise zum Thema Jugendschutz. Das ist für den Anfang nicht schlecht. Ob das von Jugendlichen auch gelesen wird, kann ich nicht beurteilen, glaube aber nicht daran.

Weiterhin halte ich es für wichtig, die unterschiedliche Informationsquellen im Internet richtig bewerten zu können. Inhalte von Blogs stellen z.B. immer Meinungen da. Auch einige News-Seiten sind politisch eingefärbt und spiegeln nicht umbedingt immer die ganze Wahrheit wieder. Umso wichtiger ist es daher, dass man zu einem Ereignis auch unterschiedliche Newsseiten durchschaut. Durch Google News oder auch DNND hat man da schon einen guten Überblick.

Noch ein Wort zu den klassischen / altmodischen Medien wie Zeitung oder Fernseher. Ich hatte neulich den Spruch gelesen: “Es ist schon faszinierend, dass genau soviel in der Welt passiert, wie in die Zeitung reipaßt!”. Es ist jedoch genau andersrum. Es werden nur soviel News veröffentlicht, wie in eine Zeitung (oder Nachrichtensendung) reinpaßt. Die Redaktion wird die News entsprechend vorselektieren oder auch einfach verkürzen. Eventuell auch News ungünstig (bewußt?) zusammenfügen. Dadurch werden nur Teilwahrheiten veröffentlicht, die Wahrheit verfälscht oder gar zensiert. Und dann gibt es noch die Lückenfüller im Sommerloch… Deswegen ist es sinnvoll, sich News im Internet durchzulesen – und dabei immer darauf achten, wer die Quelle dieses News ist.

Aber zurück zum Thema Online-Erziehung. Neben dem Bewußtsein, auf seine eigenen Daten zu achten und Inhalte im Internet anhand der Quellen bewerten zu können, sollten auch die Möglichkeiten, was das Internet den Jugendlichen und Heranwachsenden anbietet auch betrachtet werden. Es gibt verschiedene Rollenspiele wie z.B. virtuelle Reiterhöfe.

Das Internet enthält Gefahren, bietet aber auch Möglichkeiten. Beides sollte in dieses Unterrichtsfach einfließen. Das Fach sollte ab der zweiten – spätestens aber ab der dritten Klasse (also sobald die Kinder lesen können) unterrichtet werden.

Update: Auch wenn es mit dem Unterrichtsfach noch etwas dauert, können wir ja schonmal etwas machen. Meine Sandra hat dazu einen Adventskalender für Kinder ins Netz gestellt.


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