Zur Demonstration “Freiheit statt Angst”
Sonntag, den 23. September 2007Gestern fand in Berlin die Demonstation “Freiheit statt Angst” statt. Dabei haben rund 15.000 besorgte sich Bürger gegen den Überwachungswahn des Staates ausgesprochen.
Schockiert hat mich der heise-Bericht: Polizeizugriffe bei Demo gegen den Überwachungsstaat. Gut, der “schwarze Block” wirkt schon etwas bedrohlicher – aber durch den Polizeizugriff wurden scheinbar 15 Personen verhaftet und auch mehrere Personen verletzt. Zudem scheint die Polizei sehr genau dokumentiert zu haben, wer alles mitdemonstriert. Ist eine Demo nun schon als “Fall von schwere Straftat” zu bezeichnen oder haben sich die Ordnungshüter nicht an das Deeskalationskonzept (PDF-Datei) gehalten?
Ich war an dieser Demo nicht dabei und kann daher auch nur die Berichte dazu lesen. Radikale Elemente – egal ob links- oder rechtsradikal – sind nicht tolerierbar. Ob jetzt die Übergriffe durch die Polizei eingeleitet – oder von den linksradikalen Demonstration provoziert worden sind, kann ich aber nicht beurteilen. Die Sache mit den Überwachungskameras fand ich aber jetzt nicht so der Renner. Wird das gefilmte Material eigentlich vernichtet – oder später für Sanktionen gegen beteiligte Demonstranten verwendet?
Update:
Die Medien sind sich scheinbar uneinig, wieviel Demonstranten es waren. Die Angaben liegen so zwischen 2.000 und 8.000. Bei der GEZ-finanzierten Sender ZDF heißt es unteranderem, dass es 8 Festnahmen und einen verletzten Polizisten gegeben hatte. Weitere Nachrichten zu diesmem Thema findet ihr bei Google News.
Hier noch ein interessanter Beitrag im Heise-Forum über die Berichterstattungen in den (GEZ-finanzierten) Tagesthemen.
Hier noch ein paar Blog-Einträge dazu:




