Ich brauch mehr Legos
Freitag, den 28. September 2007Will auch sowas bauen… Vielleicht wäre das aber schonmal ein guter Anfang ;-)
Scheinbar gibt es bald Indiana Jones als Lego. Mehr zum Theme Lego gibt es auch bei 1000steine.de.

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
Will auch sowas bauen… Vielleicht wäre das aber schonmal ein guter Anfang ;-)
Scheinbar gibt es bald Indiana Jones als Lego. Mehr zum Theme Lego gibt es auch bei 1000steine.de.
Als ich gerade bei Heise einen Artikel mit der Überschrift “Schäuble will Datenschutz als Wettbewerbsfaktor fassen” sah, war ich schon etwas irritiert. Schäuble und Datenschutz? Das widerspricht sich doch. Wenn ich das richtig verstehe, sollen Firmen, die sich “freiwillig” an das Datenschutzgesetz halten ein Gütesiegel bekommen. Die Bundesagentur für Kriminalität bekommt sicherlich keines – obwohl, vermutlich werden die Gütesiegel von Schäuble verteilt – was natürlich die Glaubwürdigkeit dieses Siegels in Frage stellen wird. Das ist ein Schritt weg vom Bestrafprinzip – hin zum Belohnungsprinzip. Werden Firmen oder Organisationen, die den Datenschutz missachten jetzt dann nicht mehr bestraft?
Erschreckend war aber ein Link, den ich in den Kommentaren gefunden hatte. Ich dachte, dass es sich um Satire handelt – aber Archibald Campbell scheint das Ernst zu meinen. Ihr müßt Euch dazu mal “Why do the Terrorist want to hurt me?” anschauen. Vorallem bei “Terrorists are watching us all the time …” dachte ich Anfangs, dass es eine Anspielung auf den Überwachungswahn der USA (siehe dazu auch: “Urteil: Teile des Patriot verstoßen gegen die Verfassung“). Die “Terroristen” sind alle farbig – die “Guten” alle weiß. Am Schluss kommt noch ein Bild mit “Obey your leaders”. Wenn ich das richtig verstehe, sind das Kinderbücher… Erschreckend.
Das Legoset 4954 Stadthaus enthält drei Pläne für verschiedene Häuser. Das erste Haus haben wir inzwischen gebaut. Es enthält einen kleinen Garten, einen Basketballkorb und eine Wippe. Die Bauweise der Fenster gefällt mir sehr gut.
Das Dach kann man abnehmen. Aber wie ihr auf den Fotos sicherlich schon erkannt hat, kann man nicht viel in das Haus einbauen. Es ist etwas sehr eng. Die Lego Designer haben hier sehr viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild des Hauses gelegt – und das ist super gelungen. Weiter so, Lego.
Seit gestern findet in Düsseldorf die OMD “Online Marketing Düsseldorf”. Eine Messe, von der ich in letzter Zeit immer wieder was gehört habe. Mich würde sie eigentlich auch interessieren – mir fehlt nur die Zeit.
Bei Heise gab es zu dieser Messe einen Bericht. Interessant dazu sind aber vorallem die Kommentare. Dort wird fast nur über Werbung gelästert.
Online Marketing ist für mich nicht gleich Werbung. Werbung ist nicht gleich Werbung. Natürlich haben viele der User dort recht, wenn sie sagen, dass die (meisten) Online-Werbeformen einfach nur Scheiße sind. Aber das trifft meiner Meinung nach nicht immer zu. Ich bin gerne auf der Seite heise.de unterwegs. Ich glaube aber nicht, dass ich Geld zahlen würde, um die Artikel zu lesen – dies wäre eine alternative Finanzierungsmöglichkeit. Oder wie schaut es z.B. mit “Peter zahlt” aus. Um kostenlos telefonieren zu können, läßt man sich Werbung anzeigen. Wer keine Werbung sehen will, zahlt halt einfach dafür.
Okay, wir zahlen für die Werbung. Aber durch die Werbung werden kostenloser Mehrwert querfinanziert. Wieviel würde wohl die Fahrt mit der MVV kosten, wenn in den U-Bahnen oder Bahnhöfen nicht alles mit Werbung zugekleistert wäre?
Es gibt meiner Ansicht nach gute Werbung (die nicht nervt bzw. sogar einen Mehrwert für den Besucher darstellt) und schlechte Werbung (nervige Werbung, Werbung für moralisch fragwürdige Angebote wie z.B. GEZ, öffentlich-rechtliche, Sex, Penis-Verlängerung, Viagra etc.).
Wir müssen nur die Werbetreibenden davon überzeugen, das nervige Werbung nichts bringt und dass sie keine weiteren nervigen Werbeformen entwickeln. Aber auch die Werbeblocker-Anbieter sollten bestimmte Werbeformate – die als nicht-nervig eingestuft sind und im Kontext zur besuchten Seite stehen – zulassen. Diese beiden Seiten kämpfen gegeneinander. Dadurch das einfache Standard-Banner blockiert wurden, mußten von der Werbeindustrie neue Möglichkeiten (z.B. Pop-Ups) gefunden werden. Als diese wieder geblockt wurden kamen diese Overlays usw. usw. usw. Es ist ein Gegenseitiges Wettrüsten. Aber die Blocker vergessen gerne, dass Werbung eine Finanzierungsmöglichkeit für Dienste darstellt!
Vom 1. bis zum 31. Oktober kann jeder kostenlos die Beleuchtung seines Autos überprüfen lassen. Dabei handelt es sich um einen Aktion des Kraftfahrzeuggewerbes unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers. Für Ford-Fahrer in der Nähe von Paderborn empfehle ich das Autohaus Rustemeier ;-). Wir werden mit unserem Toyota vermutlich zum Auto Gott in Ottobrunn fahren. Weitere Informationen zum Licht-Test sind unter www.licht-test.de zu finden.
Bayern 3 hören lohnt sich. Dort kommt das Tagebuch des täglichen Wahnsinns von Claus von Wagner. Sandra und ich waren bereits in seinen zwei Programmen “Der Rest ist Schweigen” und “Im Feld“. Auch Mach 3 des ersten deutschen Zwangsensembles (Philipp Weber, Claus von Wagner und Mathias Tretter) haben wir uns angeschaut. Alle drei Programme sind super und absolut empfehlenswert.
Beim Tagebuch des täglichen Wahnsinns kam heute: “Wolfgang S. im Kindergarten”. Einfach Klasse. Aber hört selbst ;-)
“[..] Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“ Hermann Göring, Innenminister 1933, 18. April 1946, Nürnberg
Und es scheint auch heute noch zu funktionieren :-(
Gestern fand in Berlin die Demonstation “Freiheit statt Angst” statt. Dabei haben rund 15.000 besorgte sich Bürger gegen den Überwachungswahn des Staates ausgesprochen.
Schockiert hat mich der heise-Bericht: Polizeizugriffe bei Demo gegen den Überwachungsstaat. Gut, der “schwarze Block” wirkt schon etwas bedrohlicher – aber durch den Polizeizugriff wurden scheinbar 15 Personen verhaftet und auch mehrere Personen verletzt. Zudem scheint die Polizei sehr genau dokumentiert zu haben, wer alles mitdemonstriert. Ist eine Demo nun schon als “Fall von schwere Straftat” zu bezeichnen oder haben sich die Ordnungshüter nicht an das Deeskalationskonzept (PDF-Datei) gehalten?
Ich war an dieser Demo nicht dabei und kann daher auch nur die Berichte dazu lesen. Radikale Elemente – egal ob links- oder rechtsradikal – sind nicht tolerierbar. Ob jetzt die Übergriffe durch die Polizei eingeleitet – oder von den linksradikalen Demonstration provoziert worden sind, kann ich aber nicht beurteilen. Die Sache mit den Überwachungskameras fand ich aber jetzt nicht so der Renner. Wird das gefilmte Material eigentlich vernichtet – oder später für Sanktionen gegen beteiligte Demonstranten verwendet?
Update:
Die Medien sind sich scheinbar uneinig, wieviel Demonstranten es waren. Die Angaben liegen so zwischen 2.000 und 8.000. Bei der GEZ-finanzierten Sender ZDF heißt es unteranderem, dass es 8 Festnahmen und einen verletzten Polizisten gegeben hatte. Weitere Nachrichten zu diesmem Thema findet ihr bei Google News.
Hier noch ein interessanter Beitrag im Heise-Forum über die Berichterstattungen in den (GEZ-finanzierten) Tagesthemen.
Hier noch ein paar Blog-Einträge dazu:
Virales Marketing ist ein interessantes Thema. Für mich versteckt sich hinter diesem Begriff eine Kampagne einer Firma, die sich aber durch die Nutzer selber verbreitet. Beispielsweise ein lustiges Video, indem eine bestimmte Marke vorkommt. Selbst das Imperium aus Star Wars hat sich damit bereits beschäftigt *g*
Auf ein aktuelles Beispiel, wurde ich neulich aufmerksam gemacht. Die Website enthält einen Fragebogen, mit dem man jemanden bewerten kann. Allerdings muß man dazu einen Nicknamen, eine e-Mail Adresse und optional noch ein Foto hinterlasen. Ich wollte mir daher erstmal das Impressum anschauen. Der Link führte mich aber nur auf die Startseite. Das Impressum geht also nicht. Okay, vielleicht steht ja der Betreiber in den AGBs. Konnte auch da leider keinen finden.Aber beim Punkt 4. Datenschutz heißt es:
Der Diensteanbieter ist berechtigt, diese Daten zur Werbung und Marktforschung für eigene Zwecke und zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung seiner Dienste zu nutzen oder Dritten (auch von externen Datenverarbeitern wie z.B. Datenerfassern und Internetdienst-Anbietern) zur Speicherung, Nutzung und/oder Verarbeitung zur Verfügung zu stellen [...]
Die personenbezogene Nutzung wird ausschließlich auf die Organisationen und Unternehmen aus den verschiedensten Branchen beschränkt, die den erkennbaren Interessen und Wünschen des Nutzers entgegenkommen. Für diese Organisationen und Unternehmen dürfen dem Nutzer Informationen, Angebote, Muster und Werbung (per Post, per E-Mail und/oder per Telefon) übermittelt werden.
Welche meiner Interessen kann man den anhand meiner E-Mail-Adresse, Nicknamen und einem Bild erkennen?
Also google ich einfach mal nach dieser Seite und schauen, was ich finde. Dabei bin ich auf einen Blog-Eintrag von Tobias Hieb gestossen. Ein sehr hilfreicher Beitrag. Dort befindet sich auch ein Link auf eine ebay-Auktion. Dort wurde die Seite mit über “380.000 Mitgliedern” (sind das wirklich Mitglieder) für 31.161,77 Euro versteigert. Am Ende der Auktion heißt es zwar: “Wir behalten uns jedoch vor, einem Verkauf nicht zuzustimmen, sofern wir die Motive des Käufers als nicht seriös erachten.” – aber bei 31.161,77 Euro könnten die Motive des Käufers für den Verkäufer wohl etwas in den Hintergrund geraten (meine Meinung).
Ich habe den Fragebogen nun mit einer eindeutigen E-Mail-Adresse ausgefüllt. Auf der zweiten Seite wurde ich noch nach Vor- und Nachname und dem Geschlecht gefragt. Zudem gab es eine Checkbox mit Logos verschiedener Webportale und dem Text: “Ja, ich will jetzt meinen Ich-Frag-Dich Test erstellen sowie kostenlos Infos über Reisen, Schnäppchen und andere einzigartige Angebote!”. Zu keinem Zeitpunkt wurde ich aufgefordert den AGBs zuzustimmen. Das Häckchen habe ich nicht gesetzt.
Bin mal gespannt, von wem ich überall Spam an diese E-Mail Adresse erhalten werde…