Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Internet Security Software

Freitag, den 31. August 2007 um 21:06

Ich hatte mal auf meinem Notebook (Pentium 4 mit 1,5GHz, 256MB RAM) ein Internet Security Paket installiert um dieses zu Testen. Vor Jahren hatte ich auch mal ein solches Paket eines anderen Herstellers ausprobiert.

Ich war von dem Ergebnis nicht wirklich überrascht. Das System war plötzlich nur noch halb so schnell und reagierte erstmal 10 Minuten gar nicht mehr. Wenn ich ein Browserfenster geöffnet hatte, mußte der Rechner auch erstmal lange überlegen. Die Webseiten werden in allen Browsern wesentlich langsamer – und auch verfälscht dargestellt.

Genau, verfälscht. Die Software installiert nicht nur einen Virenscanner, Spamfilter und Firewall, sondern auch jede Menge anderes brauchbares – aber auch unbrauchbares Zeugs. So gibt es auch ein Modul, das Werbebanner anhand bestimmter Kriterien filtert. Beispielsweise wird einfach alles blockiert, was “banner*.gif” im Namen hat. Für mich ist aber banner nicht immer gleich Werbebanner – sondern auch ein Designelement oberhalb des Content-Bereichs. In dieser Liste, was alles blockiert wird, tauchen natürlich die ganzen WebControlling und Statistik Websites wie z.B. etracker.de oder Webtrendslive.com auch auf. Das ist natürlich ganz toll, weil die Websitebetreiber dann die Website nicht für diese Kunden optimieren können.  Andererseits werden diese Informationen gelegentlich auch mißbraucht – was so eine Blockierung teilweise rechtfertigen würde.

Das Schlimmste ist aber, dass der unbeholfene Benutzer das gar nicht weiß. Er wird von der Software bevormundet. Die Software sagt einfach, was der Nutzer sehen darf und was nicht, ohne das der Nutzer das weiß. Und das kotzt mich an. Ich würde erwarten, dass die Software bei der Installation nachfrägt: “Wollen sie Werbebanner blockieren?”, “Wollen sie Statistikdienste, welche von Website-Betreibern zur Optimierung der Website verwenden, blockieren?”, “Wollen Sie ein vorgekautes Internet haben?” … Okay. Beim letzten Punkt denke ich sehr an die AOL-Software von vor 9 Jahren.

Bei einer anderen Software weiß ich, dass z.B. der Referer (von welcher Seite man kommt) automatisch unterdrückt wird. Und das ist eine Option, die irgendwo in einer versteckten Einstellung zu finden ist. Also für mich ist klar: Finger weg von diesen Sicherheitssoftware-Sammlungen. Ich habe meinen Avira AntiVir als Virenscanner, ZoneAlarm als Firewall und Google Mail als Spamfilter.

3 Reaktionen zu “Internet Security Software”

  1. Sandra

    Und ich benutze den Feind und bezahle dafür auch noch ;-)

  2. Florian

    Naja, diese Bevormundung (z.B. Referer blockieren) haben wir ja abgeschaltet. Und ein wesentlicher Grund war ja die Kindersicherung – welcher aber leider in der aktuellen Version praktisch nicht verwendbar ist (da man nun nicht mehr die einzelnen Windows-Konten konfigurieren kann).

  3. TomTom

    da bin ich froh, daß ich kein vorgekautes Internet habe :-) Hab auch Antivir und Zonealarm.

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