Ich habe ein ungewöhnliches Leben, Teil 2
Sonntag, den 26. August 2007Wer meinen ersten Beitrag zu diesem Thema gelesen hat, könnte fast meinen, dass ich meine jetziges Leben bedauere. Klar habe ich in der Vergangenheit schon einiges erlebt. Und ich hatte mir auch überlegt, was ich noch für verrückte Sachen machen könnte. Ich könnte mir ja wieder einen Verein suchen und ehrenamtlich tätig werden.
Aber im Vergleich zum Abenteuer Familie ist das gar nichts. Als Übungsleiter habe ich meinen Lehrplan. Meine kleinen Judokas sollten nach einem Jahr die Fallschule richtig können. Und nach einer Stunde konnte ich die Kinder wieder zurückgeben. Bei einer Familie geht das nicht. Da gibt es keinen Lehrplan. Auch wenn einzelne Judo-Eltern es nicht glauben – aber als Judo-Trainer hatte ich keinen Erziehungsauftrag. Es ist nicht die Aufgabe des Judo-Trainers die Kinder zu erziehen. Wenn ein Kind frech ist, dann liegt das an der eigenen Familie.
Leichter gesagt als getan. Jetzt bin ich auf der anderen Seite. Ich lass mich aber nicht durch Sendungen wie “Super-Nanny” verunsichern. Ich höre lieber auf Freunde, die sich mit Erziehung besser auskennen.
Das Abenteuer Familie ist daher für mich eine Weiterentwicklung. Ein neues Level. Eine neue Herausforderung. Wieder als ehrenamtlicher Kinder-Training tätig zu sein, würde sicher auch Spass machen – aber auch Zeit kosten, die ich persönlich lieber mit meiner Familie verbringen will. Ich werde jetzt auch versuchen mehr über das Abenteuer Familie zu bloggen ;-)




