Justizia ist bekanntlich blind…
Dienstag, den 21. August 2007das scheint wohl auch auf die bayerische Justizministerin zuzutreffen. Sie sieht nämlich in der heimlichen Online-Durchsuchung wachsende Unterstützung. Vielleicht ist das ja auch nur ein Manipulationsversuch.
Es ist unwahrscheinlich, dass ein potentieller Gefährder sich vom BKA einen Bundestrojaner auf seinen Rechner installieren läßt. Vorallem nicht, wenn die ihm einen Provider-CD in den Briefkasten werfen. Mit einem Bundestrojaner würde man nur die ganz ganz ganz blöden Ganoven fangen. Kaugummi-Diebe sozusagen. Aber doch keine Terroristen oder Kinderschänder. Sowas kann man technisch eigentlich nur durch eine Zwangsinstallation – und zwar bei allen Bürgern – umsetzen.
Auch juristisch ist nicht klar, ob Beweise, die auf einem von einem Bundestrojaner infizierten Rechner gesammelt wurden, überhaupt gültig sind. Das System ist von Dritte verändert worden. Die Daten könnten entsprechend manipuliert sein. So ein Bundestrojaner, der automatisch illegale Inhalte hochlädt, wäre eine super Möglichkeit unangenehme Zeitgenossen aus dem Weg zu räumen…
Von einer wachsenden Unterstützung ist aber definitiv nichts zu bemerken. Ganz im Gegenteil: Das deutsche Volk wehrt sich gegen diese unsinnige Überwachungsmaßnahme. Und immer mehr Bürger erkennen langsam die Gefahren.




