Monatsarchiv für Juni 2007
Gerade im Internet gefunden
Mittwoch, den 27. Juni 2007Irgendwie klingt der Text sehr logisch und nachvollziehbar…
Ergebnisse 29. Stadtlauf München 2007
Montag, den 25. Juni 2007Seit heute gibt es auch die Urkunden (zum Selberdrucken). Wir haben insgesamt 2 Stunden, 18 Minuten und 30 Sekunden bis zum Ziel gebraucht (Netto-Zeit). Die Brutto-Zeit beträgt 2:29:39. Folglich sind wir 11 Minuten und 9 Sekunden nach Startschuss über den Start gelaufen. Der schnellste hatte den Lauf in einer Stunde, elf Minuten und 43 Sekunden geschafft – fast doppelt so schnell. Aber nur fast ;-)
Schade ist nur, dass die zweite Matte nicht genau in der Mitte der Strecke war. Ich glaube, dass sie zwischen KM11 und KM12 ausgelegt war. So kann man jetzt nicht wirklich vergleichen, ob man die zweite Hälfte langsamer war. Wir haben bis zur ersten Matte eine Stunde, 20 Minuten und drei Sekunden gebraucht. Von dort waren wir nach 58 Minuten und 26 Sekunden im Ziel. Wir sind eigentlich die ganze Strecke sehr konstant gelaufen. Anhand der Strecke (21,1 km) und der benötigten Zeit (2:18:30) habe ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 9,14 km/h berechnet.
Heinz ist dieses Jahr auch mitgelaufen. Jedoch unter einem anderen Namen *g*. Er hat es knapp unter zwei Stunden geschafft. Sportlich, sportlich.
Computerspiele
Montag, den 25. Juni 2007Bei Heise ist ein interessanter Artikel zum Thema Computerspiele und Sucht zu finden: US-Mediziner: Computerspiele machen nicht süchtig. Meine Beobachtungen haben ergeben, dass Computerspiele junge Menschen aggressiv machen können. Hängt aber sicher auch damit zusammen, um was es in dem Spiel geht und wie gut es programmiert wurde. Beim Lego Star Wars für den Nintendo DS wurde meiner Meinung nach gepfuscht. Das “Menü” kann man vielleicht als Revolutionär ansehen – aber es ist halt nicht einfach zu bedienen. Wie die Speicherfunktion jetzt wirklich funktioniert habe ich auch noch nicht rausgefunden. Und an einigen Stellen muß man das Spiel gewaltsam beenden, da sich die Spielfiguren “verhängt” haben. Und ohne alle Spielfiguren kommt man nicht weiter. Sowas sollte eigentlich nicht passieren. Das ist natürlich verständlich, dass ein solches Spiel dann aggressiv macht. Dagegen ist das PC-Spiel Star Wars Episode 1 Racer viel gemütlicher. Auch wenn die letzten Strecken wirklich schwer sind. Vielleicht fehlt meinem Rechner noch das richtige Equipment. Der Klassiker Star Wars: X-Wing vs. Tie-Fighter läßt sich ohne Joystick nicht einmal starten. Lust darauf hätte ich aber schonmal wieder. Also habe ich mir zwei Joysticks bestellt: [Link auf Amazon] Speed-Link SL-6602-TBB Competition Amiga Classix Bundle Joystick blau. So einen Joystick hatte ich bereits bei meinem guten alten Amiga ;-)
Stadtlauf München 2007
Sonntag, den 24. Juni 2007Heute bin ich wieder Halbmarathon gelaufen. Diesmal aber nicht einsam und alleine, sondern mit Thomas. Die Star Trek Fans unter Euch haben sicher [Link auf Amazon] sein Buch im Regal stehen, welches er zusammen mit dem anderen Autoren Mike Hillenbrand vor zwei Wochen auf der größten europäischen Star Trek Convention zwei Lesungen hatte. Dies war sein erster Halbmarathon und er hat sich ganz gut geschlagen. Respekt ;-)
Für mich war es das erste Mal, dass ich nicht alleine gelaufen bin. Okay, beim Spenden sammeln war ich auch nicht alleine – aber das ist wieder was ganz anderes. Wenn ich alleine unterwegs bin, dann muß ich bei Überholmanövern nur meine benötigen Platz berechnen. Überholen ist auch immer mal wieder sinnvoll, weil einige etwas zu langsame Läufer sich vorne angestellt haben. Aber das klappt nie. Genauso wenig klappt es, dass die Läufer die Pappbecher in die Mülleimer werfen. Aber die Mülleimer im Zielbereich sind auch zu klein.
Was mich aber schon einige Tage vorher geschockt hatte, war die Uhrzeit. Start ist um 8:00 gewesen (okay, für uns dann eher Viertel nach Acht) . Das heißt, dass wir um 6:00 aufstehen mußten. Als wir dann etwa um 6:45 bei der U-Bahn-Station angekommen waren, sind uns auch schon die ersten Orange-Shirts begegnet. In der U-Bahn waren dann noch weitere. Und erst dann auf der Fahrt Richtung Innenstadt. Bereits am Sendlinger Tor war kaum noch jemand zu sehen, der nicht Orange war. Letztes Jahr (zu diesem Fußball-Dingens) meinte der Moderator noch, dass er soviele Holländer nie wieder am Marienplatz sehen will. Pech gehabt.
Dieses Jahr waren es 17.500 Teilnehmer. Neuer Rekord. Allerdings weiß ich nicht, wie viele davon jetzt den Halbmarathon gelaufen sind. Es gab noch eine 10 km (Familienlauf) und 5 km (Walking oder Nordic-Walking) Strecke. Aber die meisten werden wohl beim Halbmarathon dabei gewesen sein.
Jeder Kilometer war wieder mit rießigen Schildern gekennzeichnet. Die Kilometerzahl wurde aber – um noch Werbesprüche draufzubekommen – doch etwas kleiner geschrieben. Bei KM 9 stand, dass es nur noch wenige Meter wären. Allerdings sollte dieses Schild wohl ans Ende der 10 km-Strecke – und nicht auf der Halbmarathon-Strecke stehen. Fast die gesamte Strecke war im englischen Garten – beim Marathon bekannt als “die grüne Hölle”. Bei kürzeren Läufen (z.B. Halbmarathon *g*) macht es mir aber nicht soviel aus, ohne Publikum zu laufen. Es ist alles schön grün – und halt orange.
Das Publikum war dieses Jahr jedoch sehr zurückhaltend. Ich glaube, dass wir letztes Jahr mehr Zuschauer hatten. Einige Fans hatten ein Merkelgrinsen und klatschten unmotiviert. Andere haben sich nebenbei in einen Roman vertieft. Aber wir waren natürlich vorbereitet und haben unser eigenes Publikum mitgebracht ;-) Mein Sonnenstrahl hat natürlich wieder fleißig fotografiert und ist daher leider nicht auf den Bildern zu sehen.
Shrek der Dritte
Samstag, den 23. Juni 2007Wir haben uns im (m)athäser den Film “Shrek der Dritte” angeschaut. Der Film ist sehr gut.
Meine Meinung zur aktuellen IT-Welt
Mittwoch, den 20. Juni 2007Mal wieder habe ich auf heise online interessante Artikel gefunden. Es geht dabei unteranderem um die geplanten biometrischen Pässe. Wenn ich irgendwo biometrische Pässe lese, dann denke ich persönlich an Überwachung. Und diese Überwachung würde dazu dienen, den Terrorismus zu bekämpfen. Aber jetzt das? Laut Bundesregierung nutzen Terroristen keine deutschen Pässe. Deutsche Pässe seien laut Jöran Beel und Béla Gipp’s Buch zum ePass eine der fälschungssichersten Ausweise, die es gibt. Also warum deutsche Pässe fälschen? Warum deutsche Pässe noch “sicherer (=überwachbarer)” machen? Ich weiß es nicht. Aber um einen Überwachungsstaat zu formen, wäre das sicher sehr nützlich? Ich denke dabei übrigens auch an einen fanatischen Rollstuhlfahrer…
Der Artikel über Grey Global: Web 2.0 teuerstes Missverständnis seit New Economy ist auch sehr ansprechend. Mit Werbung wird Geld verdient. Aber leider gibt es Werbetreibende die es immer übertreiben. Und der Konsument (das sind in der Regel wir) deswegen vergrault wird. Gute Werbeformen werden durch schlechte Werbeformen gestört. Die klassischen Banner waren gut. Sie waren aufgeräumt, hatten eine bestimmte Größe und haben nicht gestört. Die gute alte Zeit….
Was Spamhouse.org macht, finde ich erstmal nicht gut. Sie haben die Mailserver von nic.at auf ihre Spam-Liste gesetzt, weil nic.at ihren Forderungen nicht nachkommt. Das klingt wie klassische Erpressung. Die Forderungen sind jedoch die Lösung von einigen wohl für Phishing mißbrauchten .at-Domains. Spamhouse mißbraucht damit die Macht des Spams (bzw. Spambekämpfung) – auch wenn vielleicht das Ziel sinnvoll ist. Aber das rechtfertigt nicht die Mittel, oder? Ich kenne die Vorgeschichte nicht, aber das es soweit eskaliert ist? Erschreckend. Ob andere Registrierungsstellen (z.B. DENIC) auch als “Spam support” gelistet wird, wenn eine .de-Adresse den Machen von Spamhouse.org nicht zusagt? Oder unterstützt Nic.at aktiv die Phisher? Wenn das so wäre, dann müßte es doch rechtliche Möglichkeiten geben, die Phising-Seiten zu deaktivieren.
Update 12:18: Spamhaus.org relativiert nic.at-Listing
Und so wird unser Geld weiterhin verschwendet. Wenn dieser manipulative Sender sowas machen will, dann bitte unter privater Führung – nicht mit unseren Geldern. Die öffentlich-rechtlichen erfüllen seit Jahren ihren Auftrag nicht mehr richtig, geben aber weiterhin unser Geld für irgendwelchen Schwachsinn aus.
Den Artikel Die Zeitung – ein “Medium aus toten Bäumen” im Internetzeitalter habe ich zwar jetzt nicht gelesen, aber der Begriff “Medium aus toten Bäumen” ist genial. Ich hatte neulich auch an einer Telefonumfrage teilgenommen. Die arme Frau war ganz schön verwirrt. Ich lese keine Zeitung (ich habe nämlich einen Internetzugang) und ich schaue kein Fernsehen (kommt eh nur Schwachsinn). Und jetzt wollte die mich was zu Marken und ihre Wirkung in der Werbung wissen. Werbung? Die einzige Werbung die mir eigentlich wirklich auffällt sind die Plakate in der U-Bahn-Station oder an einigen Strassen. Die Werbung im Internet blende ich aus. Und auch bei den Plakaten bleibt wenig hängen. Es gibt natürlich positive Ausnahmen wie damals die Werbeaktion von Toyota. Aber sonst? Welche Automarken sonst auf Plakaten Werbung gemacht haben, kann ich im Moment gar nicht sagen.
Domains, Teil 2
Montag, den 18. Juni 2007Über Domains kann man sehr viel schreiben ;-) Und ich wieder mal bißchen blubbern. Allerdings versuche ich nicht zu tief einzusteigen.
Grundsätzlich haben die Computer im Internet alle Nummern. Die sogenannten IP-Adressen. Diese bestehen aus 4 Blöcken von 0 bis 255 (=256 Werte). Der Computer, auf dem meine Website www.spitzohr.de läuft hat z.B. die IP-Adresse 80.67.17.132. Erstens ist das schwer zu merken und zweitens könnte man so nur eine bestimme Anzahl an Websites betreiben. Um ersteres zu erleichtern hat man für die Menschen verständliche Namen eingeführt. Wie z.B. www.spitzohr.de. Kann man sich doch viel leichter merken, stimmts?
Das zweite Problem ist die begrenzte Anzahl der IP-Adressen. Wenn ihr mal die IP-Adressen im Browser eingebt, dann kommt meistens eine Fehlermeldung. Der Server reagiert zwar auf die IP-Adresse, weiß aber nicht, welche Website er anzeigen soll. Wenn er jetzt noch einen Hostnamen (z.B. www.spitzohr.de) dazubekommt, dann kann er Euch auch die richtige Website geben.
Nun mußte das ganze eigentlich noch sauber verwaltet werden. Jedes Land bekommt eine Top-Level-Domain (= die Buchstaben nach dem letzten Punkt). Beispielsweise de für Deutschland, JP für Japan, AT für Österreich, US für USA usw. Diese werden dann Country Code Top Level Domain (kurz: ccTLD) genannt. Nun muß es noch was Länderübergreifendes geben. Dazu wurden dann generic Top Level Domains (kurz gTLD) eingeführt. Sehr bekannt ist natürlich die .com. Auch .net und .org sind weit verbreitet. Es gab da noch Varianten wie .mil für Militär und .edu für Bildung (Education) etc. Mehr braucht man eigentlich nicht. Eigentlich.
Aber der Namensraum wird natürlich schon etwas eng. Einige findige Geschäftsleute haben dann die Domains von kleinen Ländern weltweit angeboten. So beispielsweise die ccTLD .tv (Tuvalu). Auch sehr bekannt ist noch .cc (Cocos Keeling Island), .vu (Vanuatu), .to (Tongo) oder .ws (Samoa). In Bayern wird auch gelegentlich die Domain .by (Belarus – Weißrussland) verwendet. Auch die .de wird im spanischen gerne verwendet.
Das reicht noch lange nicht. Die ganzen Umlaute konnten bisher nicht verwendet werden. Die Domain Name Server (DNS) können das eigentlich noch immer nicht. Dort gehen nur die normalen Zeichen. Als muß man, um Umlaute verwenden zu können, eine Kodierung verwenden. Dazu wurde der Punycode entwickelt. Durch den Punycode können Umlautdomains (Unicode) in einen ACE-String (ASCII Compatible Encoding) umgewandelt werden. Um das ganze mal etwas zu verdeutlichen, hier ein Beispiel:
ümläute.de wird zu xn--mlute-hra9n.de
Mit xn-- wird deutlich, dass es sich um eine Umlaut-Domain handelt. Danach kommen alle übrigen ASCII-Zeichen mlute. Schließlich kommen die Umlaute -hra9n. Wie das ganze kodiert wird, könnt ihr Euch gerne im RFC3492 durchlesen. Falls Euch eine Berechnung im Kopf etwas zu umständlich ist, gibt es natürlich viele kostenlose Dienste, die das für Euch machen.
Viele gängie Browser können das. Aber nocht nicht alle. Einige brauchen dazu noch entsprechende Erweiterungen. Ich weiß nicht, wieviel bereits IDN-fähige Browser haben. Aber noch viele surfen mit dem Internet Explorer durchs Internet (erschreckend, nicht wahr?) und ich bezweifle, dass die meisten ein IDN-Plugin installiert haben. Folglich erreicht man mit einer Umlautdomain nur einen Teil der Internetnutzer.
Aber es gibt noch eine weitere Möglichkeit, um mehr Domains zu nutzen. England, Japan und noch ein paar andere haben es mit – ich nenne es mal erweiterten – Top Level Domains vorgemacht. So gibt es z.B. für Firmen .co.uk-Domains. Dort wurden die ccTLD nochmal unterteilt. Macht auch Sinn. Eine firma.co.jp wirkt daher professioneller wie eine firma.jp (Dies wurde mir durch einige Japaner auch bestätigt). Ein Inhaber einer .co.jp-Domain muß zusätzliche Kriterien erfüllen. Nicht jeder kann ein .co.jp haben.
Aber jetzt mal wieder zu unsinnigeren Aktionen. Wie kann man noch Domains verkaufen, wenn die besten Namen schon weg sind? Man macht einfach weitere gTLDs. Da wäre mal die .info-Domain. Gibts inzwischen auch schon eine Ewigkeit – aber wird kaum genutzt. Oder die .name-Domains für Privatpersonen. .mobi für Mobile Anwendungen, .museum für – was wohl – Museum. .travel, .tel, .pro, .biz, .jobs usw. Neulich hatte ich bei heise.de auch einen Artikel über .berlin gesehen. Und natürlich sowas wie .xxx wird auch noch dringend benötigt…
Mein Tipp für deutsche Firmen: .de und .com. Wobei man sich für eine der beiden als “Hauptdomain” entscheiden sollte. Wenn die Firma in mehreren Ländern vertreten ist, kann man entweder eine weltweit gültige Website mit .com machen oder eine Verteilerseite auf der .com und die Besucher auf die regionalen Ländervertretungen verteilen. Für Firmen, die nur innerhalb der EU aktiv sind, könnte sich auch die neu eingeführte Domain .eu rentieren. Für Privatpersonen empfehle ich eigentlich immer die .de oder aber auch .net. Wobei eine .com auch viel hermacht ;-)
Umlautdomains und Browser
Montag, den 18. Juni 2007Heute ist mir eine Umlautdomain untergekommen. Kurz darauf kam eine Meldung, dass die Seite scheinbar noch nicht online sei. Die Seite ist online – aber nur schwer erreichbar. Warum? Nicht jeder Browser unterstützt Umlautdomains. Der Internet Explorer bis Version 6 kann es nicht. Zumindest nicht ohne eine entsprechende Erweiterung. Und noch ist dieser Browser sehr verbreitet. Knapp mehr als die Hälfte meiner Besucher verwenden noch diesen Browser – bei anderen Websites ist es noch schlimmer. Es gibt natürlich die Möglichkeit sich den Internet Explorer 7 einzufangen – aber wer will das schon?
Ich bin vom Mozilla Firefox überzeugt. Für Windows-Update kann man sich den IE-Tab installieren. Und für einen Webdesigner ist die Firebug-Erweiterung unverzichtbar. Aber auch andere Browser wie Opera verfügen schon seit längerem über die Fähigkeit, Umlautdomains zu verwenden. Auch bei Tabs bzw. Reitern war Opera einer der erste (oder gar der erste!?!).
Auch wenn die guten Browser die Umlaut-Domains unterstützen, würde ich niemals eine Umlaut-Domain bei mir hosten. Ich kann jedem nur davon abraten. Okay, ich bin natürlich schon länger im Internet unterwegs. Und wenn mir jemand sagt: “Geh mal auf www.könig-heidinger.de” oder ich würde diese Adresse irgendwo lesen – ich würde spontan www.koenig-heidinger.de eingeben. Warum? Weil eine anständige Domain keine Umlaute enthält.
Wo wir gerade bei anständigen Domains sind. Sowas wie irgendwas-unbekanntes.biz oder irgendwas-anderes.mobi etc. sind für mich persönlich auch keine Domains. Wer von Euch hätte dies als Domains erkannt? Ein Spitzohr.de erkennt man in Deutschland zwar noch als Domain, aber die Erweiterungen wie .biz, .mobi, .ws etc. sind meiner Meinung nach unbrauchbar. Auch würde ich immer die Adresse mit www anfangen lassen. Beispielsweise würde wohl kaum jemand auf die Idee kommen, dass Heidinger.IT eine Domain sein könnte. Ist es aber. Wobei ich diese nur als zusätzliche Domain für mein Gewerbe habe. Meine eigentliche Gewerbeseite hat natürlich eine .de-Domain ;-)
Grundsätzlich gilt für Deutschland: .de, für Firmen die .com, für Netzwerke .net und Organisationen haben .org. Bei allen anderen Domains (sowie Umlautdomains) waren die Inhaber einfach zu spät dran *g*. Das gilt auch für die .info und .name-Domains.
Umlautdomains oder andere Domains (außer .de, .com, .net, .org) würde ich nicht als primäre Domain im deutschsprachigen Raum verwenden. Nur als zusätzliche Domains, um mehr Besucher zur Website zu lotsen – und dann bitte als serverseitige Weiterleitung oder notfalls auch als Frameset. Aber vermeidet, dass der gleiche Inhalt unter mehreren Domains angezeigt wird! Für WordPress gibt es entsprechende Plugins.
Computer
Freitag, den 15. Juni 2007Seit fast 9 Jahren bin ich im Internet unterwegs. In dieser Zeit hatte ich natürlich auch mehrere Rechner. Mein erster selbst gekaufter und auch internetfähige Rechner war ein Pentium II mit 266 MHz von der Firma Gateway 2000. Mit einer Fritz!Card (wie sonst) habe ich mich ins Internet eingewählt. Mein erster Provider war (ich weiß, dass ist jetzt peinlich) AOL. Aber nach einer halben Stunde war das Windows 98 wieder neu installiert und der Rechner wieder nutzbar. Dann bin ich für 3 Pfennig / Minute (reine Telefonkosten) über den IIVS online gegangen. Die anderen Anbieter hatten damals zusätzlich noch so 5 Pfennig / Minute verlangt…
Irgendwann (weiß leider nicht genau wann und warum) habe ich mir scheinbar dann einen Pentium III gekauft gehabt. An diesen Rechner kann ich mich kaum erinnern. Aber dieser wurde bis vor kurzem noch von meinem Vater genutzt. Das wird sich aber bald ändern.
Im Dezember 2001 hatte ich mir dann bei Captura einen Pentium 4 gekauft. Diesen Rechner habe ich auch sehr bald mit einer Matrox DualHead-Grafikkarte aufgerüstet und damit dann auch mit zwei Bildschirmen gearbeitet. Zwei Augen, zwei Bildschirme! Diesen Rechner hatte ich bis vor kurzen noch verwendet. 5,5 Jahre. Und es ist immer noch einwandfrei – nur verglichen mit neueren Modellen etwas langsamer. Und er ist bei Star Wars Episode 1 Racer immer abgestürzt. Den Rechner werden ich jetzt neu installieren und dann bei meinem Vater hinstellen.
Am Wochenende (wo wir in Bonn waren) ist dann auch mein neuer Rechner gekommen. Etwas schneller und etwas moderner. Dieser soll jetzt auch für die nächsten 5 bis 6 Jahren halten. Und schon wieder ein anderer Anbieter. Diesmal ist es One.de (ehemals Lahoo.de). Ein wichtiger Vorteil dieses Anbieters: Ich brauch kein besch..eidenes Betriebssystem mitkaufen. Ich habe mir einmal ein Windows XP Pro seperat gekauft. Das verwende ich weiter. Auf meinen alten kommt jetzt das damals mitgelieferte Windows XP Home wieder drauf.
Ich hatte mir zwar auch überlegt, einen Mac zu kaufen – aber die Mac-Rechner, die mich interessieren würden, kosten 2500 Euro und mehr :-(. Okay, Macs sind im Durchschnitt langlebiger wie normale PCs und verlieren nicht so schnell an Wert – und mit der Intel-Plattform kann man jetzt auch Windows parallel installieren (um den Umstieg auf ein richtiges Betriebssystem zu erleichtern). Aber vielleicht wird mein nächstes Notebook ein Mac – aber da werde ich wohl erst in zwei Jahren ein neues brauchen.
Ach, ist das nicht schön, mit den ganzen alten Rechnern rumzubasteln?
Anbei noch ein Foto von Oktober 2000. Von meiner guten alten Computersammlung, von der ich mich aber beim Umzug nach München getrennt habe.


