Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Tagesarchiv für den 31. Mai 2007

Bücher und DVDs

Donnerstag, den 31. Mai 2007

Heute bin ich durch Zufall auf eine interessante Buchempfehlung gestoßen. Patrick Ludolph von Webanalyse & SEO News hat folgendes Buch empfohlen: [Link auf Amazon] Freakonomics. Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen. Das Buch werde ich mir auf jeden Fall kaufen.

Im Moment kämpfe ich mich aber durch das Buch [Link auf Amazon] Otherland 01. Stadt der goldenen Schatten. Diese Buch hatte ich vor einer Woche von Michael geschenkt bekommen. Ich bin bisher nur bis zum 1. Kapitel gekommen, aber es ist bisher sehr spannend. Soweit mir erzählt wurde, geht es um das reale Leben (RL) und die virtuelle Realität (VR). Letzteres wird von einigen großen Konzernen kontrolliert. Das Buch wurde jedoch bereits 1996 geschrieben. Lang bevor es Second Life oder World of Warcraft gab. Den Film The Matrix gab es auch erst drei Jahre später.

Florian liest das Buch Otherland

Außerdem habe ich von Thomas Höhl einen sehr guten alten Science Fiction Film bekommen. [Link auf Amazon] Alarm im Weltall (Special Edition, 2 DVDs) könnte eigentlich eine Doppelepisode von Star Trek sein – aber er war vorher da. Am 15. März 1956 kam er in den USA in die Kinos. Star Trek gab es erst zehn Jahre später. Die Story ist sehr gut. Robby, der Roboter  ist auch seit drei Jahren in der “Robot Hall of Fame”. (Anmerkung: Vor kurzem ist dort auch Data aufgenommen worden.) Der Film hat uns sehr gut gefallen.

208 Stufen

Donnerstag, den 31. Mai 2007

Heute war ich wieder fleißig – sportlich gesehen. Zuerst heute früh meine Liegestützen, Bauchpressen und drei Klimmzüge. Die Klimmzüge gelingen mir immer besser. Während ich bisher nur den ersten Klimmzug richtig hinbekommen habe und beim zweiten mich gerade noch so hochquälen konnte, habe ich es heute geschafft die ersten Beiden gut zu machen. Nur beim Dritten haben mich die Kräfte wieder verlassen gehabt. Abends bin ich dann wieder gemütlich nach Hause gejoggt. Ich war etwa 59 Minuten joggen und hatte einen Durchschnittspuls von 151. Die Waage hatte heute früh 105,2 Kilo angezeigt. Laut www.fitrechner.de sind das 654 kcal. Zuhause angekommen bin ich aber nicht mit dem Aufzug hochgefahren, sondern – wie gestern – alle 208 Stufen hinaufgestiegen. Das dürfte dann ein Verbrauch von ca 70 kcal verursacht haben.

Wie weit diese Zahlen stimmen (was den Verbrauch in kcal angeht), kann ich jedoch nicht wirklich sagen. Es sind mathematische Werte. Mein Körper ist aber nicht mathematisch sondern einfach nur wohlgeformt ;-) Okay, zurück zu den Werten. Was sagen die mir jetzt? Wenn ich bei McDonalds die Nährwerttabelle anschaue, dann hat ein Hamburger Royal TS (mein bevorzugter Burger) insgesamt 540 kcal. Gelegentlich nehme ich noch eine große Cola dazu, was nochmal 215 kcal entspricht. Joggen (654 kcal) + Treppensteigen (70 kcal) = 724 kcal. Burger (540 kcal) + Cola (215 kcal) sind 755 kcal. Das sind dann 21 kcal zu viel. Aber ich hatte ja noch Gepäck dabei – ich rechne daher mal mit 110 Kilo, was dann einen Verbrauch von 673 kcal fürs Joggen ergeben würde.

Ich war aber nicht beim McDonalds ;-) Ich werde mir jetzt mal ne Dose Ravioli (632 kcal) warm machen. Und keine Angst, ich werde nicht anfangen Pünktchen, Pixel oder Kalorien zu zählen. Das überlasse ich dann doch lieber den Weight Watchers.

Überwachungsstaat

Donnerstag, den 31. Mai 2007

Gerade habe ich folgenden Artikel bei Heise gefunden: Bundesratsausschüsse für deutlichen Ausbau der TK-ÜberwachungBundesratsausschüsse für deutlichen Ausbau der TK-Überwachung. Was soll man dazu noch sagen? Okay, sie werden in den Daten die über uns Bürger gesammelt werden ersaufen. Aber die Festplatten wo das ganze gespeichert wird, müssen wir zahlen. Auch für die ganzen Überwachungsmaßnahmen müssen wir blechen. Willkommen in Deutschland.

Online-Marketing mit Wikipedia

Donnerstag, den 31. Mai 2007

Wenn ich zu einem bestimmten Thema mehr wissen will, verwende ich Suchmaschinen. Leider musste ich immer wieder feststellen, dass die “freie Enzyklopädie” Wikipedia unter den ersten Suchergebnissen zu finden ist. Dadurch ist Wikipedia keine Enzyklopädie mehr, sondern nur noch ein Marketing-Instrument.

Das Prinzip von Wikipedia ist eigentlich gut – nur der Faktor Mensch macht es wieder kaputt – ähnlich wie beim Kommunismus oder der sozialen Marktwirtschaft. Menschen halt. Ein schönes Beispiel hatte ich neulich beim Artikel über den Babylon Translator gesehen. Viele von Euch kennen das kleine Programm sicherlich noch. Mit diesem Programm konnte man schnell einzelne Wörter übersetzen lassen. Das Programm ist kommerziell geworden und vom Markt verschwunden. Die meisten die ich kenne sind dann auf den Leo.org umgestiegen oder verwenden nun den Google Sprachtools oder andere webbasierte Übersetzungstools. Im Artikel zu Babylon Translator wurde aber plötzlich eine mir absolut unbekannte Software als einzige brauchbare Alternative und als Nachfolger vom guten alten Babylon Translator beschrieben. Ich habe dann ein wenig nachgeforscht. Google und Leo standen drin, wurden aber dann rausgelöscht und durch dieses andere Programm ersetzt. Zufällig wurde diese Änderung vom Programmierer dieser Software selber durchgeführt! Als ich Leo, Google und andere Tools eingetragen habe wurden diese durch den Programmierer sofort wieder als “Vandalismus” rausgelöscht. Schließlich wären diese Übersetzungsdienste unbrauchbar und nicht mit Babylon oder seinem vergleichbar. Das Programm wird wohl inzwischen öfters verwendet und der Typ kommt sich jetzt cool vor. Durch mühsamer Diskussion konnte ich den Typen aber dann doch überzeugen, dass dies nicht im Sinne von Wikipedia sei und er hat die Änderung schließlich doch akzeptiert. Ein wenig Hoffnung besteht doch noch.

Aber nicht nur mittelmäßige Software kann man über Wikipedia bewerben – sondern natürlich auch Websites. Besonders bei aktuellen Themen gibt es regelrechte Kleinkriege. Ein neu eingebauter Link bleibt meistens jedoch nur kurz drin – reicht aber aus um viel Traffic zu generieren. Zwar wird dieser Traffic langfristig wieder geringer, aber zum richtigen Zeitpunkt kommen richtig viele Besucher auf die Seite. Wenn man das ganze noch kommerziell betreibt kann man damit richtig Kohle machen.

Jedoch leidet die Wikipedia noch unter einem anderen Problem. Laut einer Statistik werden die meisten Änderungen von registrierten Usern gemacht. Eine Schlussfolgerung war, dass nur die wenigen registrierten User Inhalte beitragen. In einer anderen Statistik konnte man jedoch sehen, dass diese registrierten User meist nur kleine Änderung machen. Rechtschreibfehler korrigieren, Satzzeichen einfügen. Die Inhalte kommen hauptsächlich von “IP-Adressen”. Nur ist nicht jeder User mit diesem Wissen einverstanden (siehe Babylon Translator). Manche User sehen sich auch als eine Art “Judge” an. “User sind besser als IP-Adressen” scheint wohl ein WP-Richtlinie zu sein. Sie sehen eine Änderungen, diese gefällt ihnen nicht, also machen sie diese mit Begriffen wie “Vandalismus” oder “WP:TollesGesetz” rücktgängig. Ob es nun der Wahrheit entspricht oder nicht ist da irrelevant. User haben immer Recht. IP-Adressen immer Unrecht. Okay, natürlich gibt es auch einzelne IP-Adressen die mutwillig manipulieren (siehe Links eintragen). Aber das ist die Minderheit. Die meisten IP-Adressen verschenken ihr Wissen und korrigieren Unwahrheiten – ob deren Geschenk aufgrund des Egos eines Users wieder gelöscht wird, kriegen sie meistens nicht mit.

Ich klicke daher bewusst nicht mehr auf Wikipedia-Artikel in der Suche. Ich schaue lieber nach seriösen Quellen. Falls ich nichts brauchbares finde, dann bleibt mir nichts anderes übrig als auch die Diskussion und die einzelnen Änderungen durchzuschauen – und fast überall gibt es “Editwars”. Eine freie Enzyklopädie ist leider doch nur Utopie. Traurig aber wahr.


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