Berlin ist nicht nur die Hauptstadt von Deutschland, sondern auch die Heimat meines Bruders Steve und dem Eisbären Knut. Zudem hat mein Sonnenstrahl Verwandte in Berlin, die uns über Ostern eingeladen hatten.
Aber vorher wollte ich noch joggen, aber zuerst wollte ich einer Freundin beim Einrichten ihres Routers helfen. Leider musste ich kapitulieren. Der Hersteller war mir unbekannt und die Administrationsoberflächen des Routers war nicht sehr hilfreich. Mir fehlte die Zeit um das Gerät genauer zu analysieren. Schließlich bin ich dann kurz nach 12 Uhr von der Brudermühlstrasse Richtung Neuperlach losgejoggt. Ich habe etwa 80 Minuten gebraucht. Danach habe ich schnell geduscht und mich für den Abflug fertig gemacht.
Unsere Haustiere Picolo, Flockerl und Rosalinde werden über Ostern von Thomas Brückl betreut. Bei ihm sind sie in guten Händen.
Wir sind dann mit vier großen Koffer und einigen kleineren Taschen Richtung Flughafen gefahren. Wir sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren. Es ist schon interessant, dass die Haltestellen Flughafen München und Flughafen Besucherpark die einzige Haltestellen in der äußeren Tarifzone sind (Ring 13) …
Warum der Flughafen München soweit von München weg ist, ist für mich nicht nachvollziehbar. Als hätten die Erbauer des Flughafens damals schon gewusst, das Stoiber sowas als Argument für seine Magnetschwebebahn brauchen könnte. Wir waren etwa 45 Minuten unterwegs. Sieben Minuten bis zum Ostbahnhof und dann eine halbe Stunde mit der S8. Zum Hauptbahnhof brauchen wir von hier aus etwa eine viertel Stunde. Mit der (vermutlich stark überteuerten) Magnetschwebebahn angeblich dann nochmal zehn Minuten bis zum Flughafen. Aber es war schon anstrengend die vier großen Koffer von der U-Bahn bis zur S-Bahn zu schleppen – wir würde es dann am Hauptbahnhof von der U-Bahn bis zur Magnetschwebebahn aussehen? Wobei das wohl eher ein Statussymbol werden soll…
Am Flughafen angekommen sind wir gleich mal zum Air Berlin – früher dba – Schalter gewandert und haben die Koffer abgegeben. Die Angestellte wollte dann noch die Pässe der Kinder sehen. Es könnte ja sein, das wir die Kinder mit dem Flugzeug entführen würden usw. Aber zum Glück wurden auch die Krankenkassenkarten akzeptiert. Die Platznummern haben uns jedoch etwas irritiert. A, C, D, E. Wieso kein B? Als wir im Flugzeug waren, wussten wir es. Im Flugzeug waren nur fünf Plätze pro Reihe. A und F sind die Fensterplätze, C und D die Gangplätze. Da aber auf der linken Seite nur zwei Sitze pro Reihe waren ist das “B” raus gefallen.

Während des Fluges habe ich mir natürlich wieder Tomatensaft mit Pfeffer und Salz servieren lassen.
Kurz nach dem Start hat der Pilot auch schon mit dem Landeanflug begonnen. Berlin ist ja quasi nebenan – flugtechnisch gesehen. Die Zeit zwischen Start und Landung reicht gerade mal aus, um Getränke und Kekse zu verteilen und den Müll wieder einzusammeln.

In Berlin angekommen haben wir auf unsere Koffer gewartet. Drei waren relativ schnell da. Der vierte war aber verschwunden. Aber ein ähnlicher Koffer war zu sehen. Etwas größer, aber ansonst gleich. Scheinbar hat da jemand die Koffer verwechselt und ist mit unserem abgehauen.
Am Flughafen haben uns dann Viola und Hanspeter mit einem drei Jahre alten Renault Espace abgeholt. Schönes Auto, super großes Dachfenster und viele technische Spielereien ;-)