Von Camcorder auf Rechner
Montag, den 30. April 2007Wir haben seit etwa einem Jahr unsere [Link auf Amazon] Sony DCR-HC 44 miniDV Camcorder und habe damit gelegentlich auch beim Trekdinner gefilmt. Das ist praktisch, da auf der FedCon ein Videoclip von den verschiedenen Trekdinnern gezeigt werden soll. Also schnell mal die Videos auf den Rechner kopieren, nach Hamburg schicken und fertig.
Theoretisch. Rein theoretisch. Praktisch schaut es da etwas anders aus.
Also habe ich erstmal den Camcorder über USB an Sandras Rechner angeschlossen und dann [Link auf Amazon] Adobe Premiere Elements 3.0 deutsch WIN gestartet. Aber dieser erkennt den Camcorder nicht :-(. Also habe ich mal den Windows Movie Maker ausprobiert. Erkennt den Camcorder und speichert die Daten. Hurra.
Naja, war dann doch nicht so gut. Man kann nicht wirklich ein Dateiformat wählen, sondern bekommt nur dieses besch..eidene WMV-Zeugs. Unbrauchbar. Also erstmal die Datei in Premiere Elements reinladen und in MPEG konvertieren. Hochladen, fertig.
Leider ist dieses Video auch nicht brauchbar. Zu schlechte Qualität. Also habe ich mal an allen möglichen Schräubchen gedreht. Aber der Windows Movie Maker lädt nur mit 320×240 Pixeln. Das ist unbrauchbar.
Aber Sony hat ja noch eine eigene Software mitgeliefert. Das Sony Picture Package. Die Software bietet noch weniger Einstellmöglichkeiten. Aber ich habe mal höchste Qualität ausgewählt und dann mal eine Minute digitalisiert. Das waren etwa 330MB für die eine Minute. Ich habe es dann mit Premiere Elements wieder in MPEG umgewandelt. Wieder das gleiche Resultat.
Ich habe das ganze auch noch an meinem eigenen Rechner und an meinem Notebook ausprobiert. Überall die gleichen Probleme. :-(
Langsam wird die Zeit knapp. Auch die Möglichkeiten werden weniger. Aber wir haben noch die von Medion mitgelieferte Software. Um es kurz zu machen: Hat auch nix gebracht.
Ich finde es blöd, dass die Kamera kein Firewire hat. Oder etwa doch? In der Dockingstation des CamCorders gibt es einen DV-Out-Anschluss. Ob da mein Firewire-Kabel von meiner externen Aldi-Festplatte reinpaßt? Ja! Als ich dann das Kabel mit Sandras Rechner verbunden habe, ist plötzlich das Windows-Autostart-Fenster erschienen und hat mir ein “Play & Edit mit Premiere Elements” angeboten. Ich habe draufgeklickt und habe angefangen das Video nun über Firewire auf die Festplatte zu kopieren. Und siehe da, die kleine Testdatei (1 Minute mit 260MB) ist brauchbar. Juchuu. Nur die MPEG-Datei hatte ich im falschen Format erzeugt.
So, jetzt digitalisiere ich das ganze Band mit Premiere Elements, schneide es in kleine brauchbare Schnipsel und exportiere es als MPEG. Auf meinem VirtualServer bei Domainfactory habe ich nämlich nur noch knapp 3GB frei – was ja sonst nicht einmal für 10 Minuten reichen würde…
Ein Problem wird es aber noch geben. 16 zu 9. Unser Camcorder kann nämlich auch in 16 zu 9 aufnehmen. Anfangs hatten wir in 4 zu 3 gefilmt und irgendwann auf 16 zu 9 umgeschaltet. Jetzt ist das ganze natürlich gemischt :-(









