Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Tagesarchiv für den 4. März 2007

Domain und Handy-Provider

Sonntag, den 4. März 2007

Vor einer Woche habe bei 1&1 eine Domain gekündigt, da ich diese zu Domainfactory umziehen möchte. Domains umziehen und kündigen ist bei Domainfactory nie ein Problem gewesen. Oberhalb der Liste meiner Domains ist ein Link mit “Nicht mehr benötigte Domains kündigen” auf das Kündigungsformular. Wenn ich eine Domain kündigen will, drucke ich dieses, füll es aus und schick es per Post oder Fax an Domainfactory. Spätestens nach zwei Werktagen erhalte ich per E-Mail die Kündigungsbestätigung. Bei 1&1 ist das anders. Dort sucht man vergebens nach einem Kündigungsformular… Man findet in der Hilfe nur Kündigungsvordrucke für andere Provider – und Tipps für einen Umzug. Zum Kündigen muß man schon auf die weniger bekannte und kaum verlinkte “Vertragsverwaltung” gehen. Dort kann man den Vertrag bequem zur Kündigung vorbereiten – muß dann aber ein Bestätigungsformular per Fax oder per Post an 1&1 schicken. Ich habe vor einer Woche das Formular per Post an 1&1 geschickt – und es ist bisher nichts passiert. Ich werde jetzt das ganze nochmal per E-Mail-Anhang an den Support schicken…

Nicht nur bei 1&1 hatte ich Probleme mit Domainkündigungen. Auch bei Strato und 1blu hatte ich ähnlich schlechte Erfahrung machen dürfen. Wobei der letzte Umzug von Strato zu Domainfactory problemlos ging. War aber auch eine .com-Domain. Der Umzug einer .de-Domain von Domainfactory zu 1&1 war problemlos. Ich wundere mich, warum einige Provider scheinbar glauben, dass man Domains nur “kaufen” will und Kündigungsmöglichkeiten schwer zugänglich macht und gut versteckt? Die müßten doch langsam mal checken, dass sie sich dadurch einen schlechten Ruf machen. Bei Providern, wo ich ohne Problemen kündigen könnte, bleibe ich auch!

Bei o2 habe ich auch lange nach einer Kündigungsmöglichkeit gesucht – bis ich dann ein Vordruck von der o2-Website runtergeladen hatte. Ich mußte allerdings die Empfängeradresse umändern, schließlich war dieser Vordruck für einen anderen Handy-Anbieter gedacht. Schon seit einiger Zeit werde ich mit unattraktiven Angeboten zur Vertragsverlängerung belästigt. Durch die Kündigung wurde das noch schlimmer. Langsam habe ich das Gefühl, das o2 sehr verzweifelt ist. Ich habe auch bei einer Kundenbefragung mitgemacht und o2 schon mehrfach die Gründe der Kündigung genannt (zu hohe Basiskosten und zu viel Kleingedrucktes).

Am Freitag hat mich wieder jemand von o2 angerufen gehabt und wollte mich von einer Vertragsverlängerung überzeugen. Die zittrige Stimme am Telefon klang sehr verzweifelt. Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr unter Druck stehen würde oder gerade von ihrem Chef zusammengeschissen wurde. Die armen Callcenter-Mitarbeiter. Aber endlich war mal ein interessantes Angebot dabei. Ein Wechsel auf o2 Genion Card. Keine Mindestlaufzeit, keine Grundgebühr. Klingt gut – hatte ich aber auch schon entdeckt. Ich hatte sogar in einer Beschwerde-Mail (Antwort ein weiteres Verlängerungsangebot) diesen Tarif erwähnt gehabt. Aber ich glaube nicht, dass sie was von dieser Beschwerde-Mail wußte. Jedenfalls wollte sie mich überzeugen, dass ich in diesen Tarif wechsel. Ich könnte sogar die Telefonnummer behalten – das geht aber auch mit Rufnummermitnahme. Aber ich werde nicht bei einem 2minütigen Telefongespräch meinen Vertrag umstellen lassen. Als ich das Angebot nochmal per Post haben wollte, wurde sie etwas patzig. Ich würde das Angebot ja schon kennen. Klar kenne ich das Angebot – aber nicht detailiert. Und vorallem nicht das Kleingedruckte. Wir haben uns darauf geeinigt, dass ich mir den Tarif nochmal im Internet anschaue und sie nächsten Freitag nochmal anruft.

Wegen Vertragsverlängerung und Kündigung wurde ich schon mehrfach von o2 angemail und auch angerufen. Das nervt langsam. Wenn man bedenkt, dass ich als o2 Kunde immer nur einen Automaten anrufen kann und nur über Umwege einen echten Menschen bekomme, dann ist das eigentlich eine Unverschämtheit. Dieser Anbieter sollte doch lieber seine Callcenter-Mitarbeiter an die Serviceleitungen hängen – und nicht verärgerte Kunden, die gekündigt haben mit Anrufen belästigen. Der o2 Genion Card Tarif würde mir schon gefallen – weil dann genau die Punkte wegfallen, die mich stören (Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren und Grundgebühr). Außerdem bin ich jemand, der ungern wechselt. Aber bei jemanden mit schlechten Service und nur Automaten an einer Hotline ist ein Wechsel notwendig. ( Anmerkung: Joachim hat in seinem 6. Podcast auch über Service-Hotlines gesprochen. Recht hat er.)

Als wir eine Störung unserer DSL-Leitung hatten, hatte Sandra bei T-Com sofort einen kompetenten Angestellten erreicht. So sollte es sein. Bei unserem jetzigen Internet-Provider 1&1 ist das leider nicht so. Deswegen haben wir uns entschieden doch zu T-Com zu wechseln – auch wenn T-Com keine gescheite Hardware anbietet. Wir haben aber schon eine Fritz!Box von 1&1 bekommen. Das per Teleongespräch angekündige Modem wurde uns auch zugeschickt. Das da eine Rechnung dabei war, fanden wir nicht sehr nett, denn diese Kosten wurden im Telefonat nicht erwähnt. Wir haben das Teil natürlich als “nicht bestellt” gleich wieder zurückgeschickt. Verarschen lassen wir uns nicht.


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