Warum ich nicht mehr bei Conrad einkaufe
Donnerstag, den 14. Dezember 2006 um 19:52Als Kind war ich von den kleinen Elektrobausätzen von Conrad immer begeistert. Löten macht Spaß. Aber jetzt wollte ich mal Arbeitsspeicher kaufen. Aber Conrad war dafür die falsche Adresse.
Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich den Rechner meine Freundin und auch meinen etwas aufrüsten wollte. Schließlich sind 512MB RAM heutzutage etwas zu wenig. Also habe ich erstmal bei Amazon geschaut. Dort habe ich zwar passenden Arbeitsspeicher gefunden, aber nur von Händlern – nicht von Amazon selber. Also zusätzliche Versandkosten und möglicherweise ein Lieferservice der die Ware werktags zwischen 12 und 14 Uhr ausliefern will… Nein Danke.
Am Montag Abend bin ich dann erstmal Richtung Innenstadt gefahren. Bei Conrad angekommen habe ich mich erstmal durch die viel zu vollgestellten Regale durchgequetscht, um dann zu erfahren, dass ich Arbeitsspeicher im ersten Stock holen muß. Dort angekommen war erstmal eine längere Schlange bei den Kleinteilen – wo ich auch den Arbeitsspeicher bekomme. Als ich dann endlich dran war, erklärte ich dem Verkäufer, was ich gerne hätte. 1x 1GB DDR3200 (PC400) und 2x 512MB PC133 SDRAM. Er hat mir zwar nochmal kurz erklärt, dass es zwischen DDR Modulen und SDRAM unterschiede gibt – hat dann aber 1x Noname 1GB DDR3200 (PC400) und 2x Noname 512MB DDR400 eingepackt und den Auftragszettel draufgepackt. Für mich war daher nicht ersichtlich, dass er mir was falsches eingepackt hat. An der Kasse ist es mir auch nicht aufgefallen…
Erst zu Hause war ich dann leicht irritiert. Drei DDR-Module von drei verschiedenen namenlosen Herstellern? Aber zumindest die Kapazität hat gestimmt. Die Module selber sind auch nicht versiegelt gewesen – sehr vertrauenserweckend!? Nach etwas rumtesten an Sandra’s PC mußte ich aber dann feststellen, dass der Arbeitsspeicher unbrauchbar ist. Mit dem zusätzlichem 1GB DDR-Modul wollte der Rechner nichtmal mehr booten. Er piepste nur vor sich hin. Mit den zwei 512ern war Windows vom Booten richtig begeistert und wiederholte diesen Vorgang andauernd. Von meinem Rechner will ich erst gar nicht schreiben.
In der Nacht von Montag auf Dienstag hat mich aber dann der Darm-Virus erwischt und ich durfte mir mehrfach mein Essen durch den Kopf gehen lassen… Tagsüber ging es mir dann auch nicht wirklich besser. Die farbenprächtige Schilderung meines Gesundheitszustandes erspare ich Euch. Ob das eine Strafe war, weil ich bei Conrad was eingekauft habe?
Naja, heute ging es mir schon wieder besser und ich war auch bei Conrad, um den Arbeitsspeicher zurückzugeben. Und was machen diese Vollknullen da? Die geben mir statt meines Geldes einen GUTSCHEIN? Bitte? Die wollen mich wohl verarschen. Das ich von der Bahn oder von DHL Gutscheine bekomme, damit habe ich mich abgefunden. Aber jetzt auch noch von Geschäften? Die behalten mein Geld und geben mir einen billigen Wisch – der dann auch nur ein Jahr gültig ist.
Damit hat sich Conrad einen Platz auf meiner Black List erobert. Will mir jemand einen Conrad-Gutschein (188,85 Euro) abkaufen? Gilt aber nur in Filialen – nicht im Internet.





Am 11. September 2007 um 14:13 Uhr
statt meines Geldes einen gutschein des wegen nie meher conrad