Ich wollte mal auf heise.de schauen, was es neues gibt… geht aber leider im Moment nicht…

Sowas kann also auch den besten passieren ;-)
Was die 500 bedeutet? Das ist ein Statuscode, welcher von einem Webserver an den Client (z.B. Firefox) zurückgeliefert wird. Dabei gibt es fünf Code-Bereiche.
100-199 Informative Meldungen
200-299 Client-Request erfolgreich
300-399 Client-Request weitergeleitet. Weitere Aktionen notwendig
400-499 Client-Request unvollständig
500-599 Server-Fehler
In den meisten Fällen bekommt man aber den Statuscode 200 OK. Dann wird die angeforderte Datei (HTML-Seite, Bild, Download etc.) an den Client geschickt. Alles super. Interessant ist aber noch der Statuscode 206 Partial Content. Dabei wird nicht die komplette Datei an den Browser geschickt, sondern ein Teil davon. Beispiel: Ein PDF-Dokument besteht aus 20 Seiten. Ein Besucher frägt die Datei irgendwas.pdf an und bekommt diese mit Statuscode 200 zurückgeliefert. Aber der Browser lädt die Datei nicht ganz runter. Wenn der Benutzer nun auf Seite 2 runterscrollt, frägt der Browser die Seite 2 der Datei an und der Server liefert diese mit dem Statuscode 206 an den Client. Probleme bereitet dieser Statuscode dann aber bei der Logfileanalyse, wenn dieser nicht rausgefiltert wird. Dann heißt es, dass irgendwas.pdf wesentlich öfters runtergeladen wurde. Tatsache ist, dass diese Datei oder Teile dieser Datei x-fach angefragt wurde – aber jetzt zu sagen, die Datei wäre so oft runtergeladen wurde ist falsch!
Die 300er Meldungen kenne ich eigentlich nur aus den Bereich der serverseitigen Weiterleitungen.
Der bekannteste Statuscode ist wohl der 404 Not Found. Dann hat ein Client z.B. eine Seite angefragt, die auf dem Server nicht exisitert. Um solche Fehler und auch tote Links zu vermeiden, sollte man seine URLs (Internet-Adressen) möglichst Systemunabhängig und vorallem Logisch wählen. Eine Adresse /system_von_anbieter_xyz/ausgabescript.php3?content=7 wird wohl einen Systemwechsel nicht überleben. Wenn aber (was z.B. bei Apache Webserver mit mod_rewrite relativ leicht geht) sprechende Adressen wie z.B. /verkleidung/masken/gummimilch.html verwendet werden, dann kann das nachfolgende System diese Adressen (in vielen Fällen) weiterverwenden. Das ist auch gut für Suchmaschinen ;-)
Auch den Statuscode 401 Unauthorized und 403 Forbidden sieht man öfters. 401 kommt dann, wenn man sich erfolglos versucht hat einzuloggen. Und 403 kommt häufig mit “Verzeichnis durchsuchen nicht erlaubt”. Also wenn man auf ein Verzeichnis einer Website zugreifen will, dort keine Standard-Seite (z.B. index.html) vorhanden ist und die Listen-Ansicht der vorhandenen Dateien deaktiviert wurde.
Schön ist die Meldung 402 Payment Required. Habt ihr noch nie gesehen? Ich auch nicht ;-) In meinem schlauem Buch heißt es “Dieser Code ist unter HTTP noch nicht implementiert.”
Und die 500er Meldungen bedeutet, dass der Server irgendein Problem hat. Der 500 Internal Server Error gibt nur aus, dass möglicherweise die Konfiguration fehlerhaft ist oder eine benötigte Anwendung nicht mehr reagiert. Viele Anwendungen (z.B. PHP) liefern ihre eigene Fehlermeldung als normale Seiten aus. Wenn aber PHP selber nicht mehr reagiert, gibt der Webserver 500 raus.
Was jetzt bei heise.de los war? keine Ahnung – geht aber wieder ;-)