Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Tagesarchiv für den 19. März 2006

Sommer wurde zerstört

Sonntag, den 19. März 2006

Zwei Spinner haben gerade eben unseren Sommer zerstört! Ich habe die zwei pubertierenden Vollidioten von oben fotografiert!
Die Fotos von unserem Sommer könnt ihr unter Sandrakoenig.net anschauen!

Fotos der Überwachungskamera
Unser Sommer aus Schnee Der Sommer wurde zerstört Die Täter verlassen den Ort des Verbrechens Die Täter verlassen den Ort des Verbrechens Die Täter verlassen den Ort des Verbrechens Die Täter verlassen den Ort des Verbrechens Die Täter verlassen den Ort des Verbrechens

Spurensicherung
Zerstörter Sommer (1) Das zweite M steht noch (2) Oberes Teil des ersten M (3) Fußabdruck des ersten Täters (4) Das halbzerstörte E(5) Unteres Teil vom S (6) Fußabdruck des zweiten Täters Der zerstörte Sommer von der Seite Weitere Zerstörungen im näheren Umfeld

Profil der Täter
Unsere Analyse hat ergeben, dass sich bei den Tätern um pubertierende Jugendliche handelt. Sie verfügen über einen aggressiven Drang zur Zerstörung, um sich dadurch zu definieren.
Minderwertigkeitskomplexe sind nicht auszuschließen. Wir vermuten, dass die Zerstörung der Glasscheibe (Sachbeschädigung) nicht im Zusammenhang mit diesem Verbrechen steht. Die Ermittlungen werden zwecks Unsinnigkeit dieses Beitrags mit sofortiger Wirkung eingestellt.

Zum Thema Telecall: Anzeige wegen Leistungskreditbetrug

Sonntag, den 19. März 2006

.. und zwar gegen mich!?!
Meine Kollegen waren leicht beunruhigt, als die Polizei angerufen hatte. Inzwischen war ich nun auch bei der Polizei und habe meine Stellungsnahme abgegeben.
Ich wurde wegen Leistungskreditbetrug angezeigt.
Daraufhin habe ich mir natürlich die über mich gespeicherten Daten schicken lassen – und jetzt kommts!

  • Ausweiskontrolle noch NICHT durchgeführt
  • Anmeldung am 06.11.2006 um 22:20 von einer IP-Adresse aus Remscheid
    (die Anzeige wurde zufälligerweise auch in Remscheid erstattet!!!)
    Ich war zu diesem Zeitpunkt in München.
  • Eine mir unbekannte Handy-Nummer
    Soweit ich inzwischen rausgefunden habe, wird die Identität über eine Telefonnummer überprüft…
  • Username und Passwort entsprechen nicht meinen Standards
  • Geburtstag: 00.00.0000
  • Bankverbindung in Münster
  • Eine unbekannte E-Mail-Adresse eines Freemail-Anbieters wurde verwendet

Und anhand dieser Daten wollen die Geld von mir? *lol*
Moment? ich hatte mir ja die AGBs durchgelesen, nachdem ich endlich wußte, welchen Dienst ich angeblich genutzt hatte (durch die Anwaltskanzlei).
Im §2 heißt es:

… wird die Volljährigkeit des Nutzers überprüft. Hierzu fragen wir geeignete Daten ab (z.B. Kreditkarteninformation nebst Geburtsdatum) oder lassen uns Unterlagen per Post oder Fax zusenden. Die Teilnahme ist erst erfolgreich absolvierter Prüfung möglich.

Die VOLLJÄHRIGKEIT des Nutzers wurde in meinem Fall NICHT überprüft. Ich habe keine Daten darüber, ob der Dienst für den Nutzer freigeschaltet wurde – demzufolge hätte ich aber auch keine Mahnung erhalten dürfen.

Die vom Nutzer bei der Anmeldung gemachten Angaben werden zu Abrechnungszwecken gespeichert. Dies gilt auch für weitere Daten, mit denen der Nutzer identifiziert werden kann, z.B. Internet-Einwahlnummern.

Ich bin definitiv nicht der Nutzer! Die gespeicherten Daten belegen meiner Meinung nach meine Unschuld. Außerdem gilt in Deutschland das Gesetz “Unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist” – aber scheinbar nicht für Opfer der TeleCall-Mahnungen?
Ich befürchte, dass ich KEIN Einzelfall bin – und das die anderen Opfer sich von der Telecall mit den Mahnungen und Anwälten etc. einschüchtern haben lassen. Wenn jemand den Dienst nutzt, muss er ihn natürlich auch bezahlen! Wenn man ihn NICHT nutzt, muss man ihn auch nicht bezahlen!
Falls ich nochmals eine Mahnung einer solchen (für mich sehr unseriös wirkenden) Firma erhalte, werde ich die über mich gespeicherten Daten sofort anfordern. Und falls diese Firma mit solchen “Beweisen” trotz Widerspruch weiter gegen mich vorgeht (z.B. sogar versucht mich anzuzeigen), werde ich Strafanzeige wegen falschen Verdächtigungen mit bedingten Vorsatz gegen die Firma erstatten.

Jugendschutz
Aufgrund der unzureichend durchgeführten Überprüfung der Volljährigkeit habe ich natürlich das Jugendschutz.Net informiert.

Woher kommt meine Adresse?
Aufgrund der IP-Adresse und des Datums habe ich meine eigenen Logfiles durchsucht. Der Täter war 4 Minuten vor der Anmeldung auf meiner Kontakt-Seite! Dort ist mein Name und meine Adresse (siehe dazu auch: Impressums-Pflicht) veröffentlicht.

Im Klartext heißt dies, dass eigentlich jeder von einem Internet-Cafe aus sich bei kostenpflichtigen Diensten der Telecall mit einer falschen Adresse anmelden kann. Adressen kann man sehr leicht aus dem Internet holen. Zur Verifizierung ist eine Telefonnummer erforderlich, die sich – glaube ich – auch leicht beschaffen läßt (gestohlenes Handy, anonyme Voice-over-IP-Dienste usw.).
Ich frage mich, wie viel Geld die Telecall durch solchen Missbrauch bereits verdient hat?

Vertreter der Medien
Liebe Vertreter der Medien,
ich empfinde dieses Vorgehen als unangemessen. Ein solches Vorgehen sollte meiner Meinung nach verboten werden!
Mit ihrer Hilfe – so denke ich – kann man diesem Treiben ein Ende setzen und der Telecall Services GmbH die Möglichkeit geben, ein seriöses und sicheres Identifikations- und Abrechnungsverfahren zu entwickeln.
Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Sie mit mir diesbezüglich Kontakt aufnehmen.

Meine bisherigen Kosten

  • Post und Telefon: 10,00 Euro
  • 30 Stunden Arbeitsaufwand (50,00 Euro pro Stunde) 1500,00 Euro
    Diese setzen sich zusammen aus Recherchen im Internet, Dokumentation, Beratungsgespräche etc.
  • Fahrtkosten (Stellungsnahme zur Anzeige): 15,20 Euro

Insgesamt sind das also schon 1525,20 Euro.
Dazu kommt noch, dass durch diese Aktion mein Ruf geschädigt wurde. Dorfen ist halt eine kleine Stadt – auch der Anruf der Polizei in der Firma war für meine Kollegen irritierend.
Von seitens Telecall war bisher (trotz mehrfachen Widerspruchs) KEINE Bereitschaft zu erkennen, die gespeicherten Daten zu prüfen und eine Lösung anzustreben. Ein Nachgeben meinerseits würde ich als Legitimation für den Mißbrauch solcher Dienste sehen. Und das will ich definitiv nicht!

Ich habe der Telecall bereits den Vorschlag gemacht, dass sie die gespeicherten Daten bereits mit der ersten Mahnung mitschicken. In der Antwort hieß es, dass sie meine Vorschläge “an die entsprechenden Stellen weiterleiten werden”…


Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: