Was bisher geschah… Nachdem ich Dienstag mal sehr früh in der Firma war (will meine Gleitzeit aufbessern) bekam ich einen Telefonanruf aus Passau. Karl-Heinz, Kassier von BJV Oberbayern brauchte meine Hilfe. Beiläufig meinte Karl-Heinz, dass ich doch bald Vorstandssitzung beim Judo TSV Dorfen hätte. Stimmt, die müßte doch bald sein…
“Argh. Die ist ja heute” dachte ich mir und mußte meine Fahrt nach Dorfen organisieren. Abends hatten wir dann auch (sogar erfolgreich) gemeetet und unteranderem den Termin für die Mitgliederversammlung festgelegt. Am 17.01.2006 werde ich als Abteilungsleiter zurücktreten. Ob es ab 18.01.2006 noch Judo-Training in Dorfen geben wird, steht in den Sternen. Hoffentlich finden sich genug Mitglieder (bzw. Eltern der Mitglieder), die sich für den Verein und die Mitglieder (bzw. die eigenen Kinder) einsetzen.
Um 23:30 war die Sitzung zu Ende und ich konnte wieder in meine Dorfener Wohnung die Einladung zur Dorfener Mannschaftsmeisterschaft fertig machen, ausdrucken und zum Verschicken vorbereiten. Um kurz vor 1:00 war ich dann auch schon damit fertig. Zum Glück geht die Krankengymnastik in München ja erst um 8:20 los… also kann ich 5,5 Stunden schlafen…
Heute bei der Krankengymnastik gab es leider Probleme mit meinem Rezept. Die Bürokratie hat mal wieder voll zugeschlagen… Im Heilmittelkatalog steht für EX2 – mit prognostisch mittelfristigem Behandlungsbedarf, dass man nur 18 Einheiten im Regelfall Verordnet bekommen darf. Und das ein Wechsel von EX2 zu EX1 nicht möglich ist. Auch wenn im Einzelfall verlaufsabhängig unmittelbar ein Wechsel von EX1 zu EX2 medizinisch begründet ist, ist die bereit zu EX1 erfolte Verordnungsmenge auf die Gesamtverordnungsmenge von EX2 anzurechen. Und bla bla Blub Lorem Ipsum Tri Tra trulla. Ich habe auch kein Wort von dem Verstanden, was da steht.
Naja, aber nach der Krankengymnastik also mal kurz bei meinem Arzt vorbeischauen und das Rezept ändern. Dachte ich mir.
Der arme Orthopäde springt von einem Behandlungszimmer ins Nächste und betreut seine Patienten, welche von den Schwestern in die Behandlungszimmer geführt werden. Es ist sehr interessant zuzuschauen. Das wäre kein Beruf für mich. Ein Wunder das Arzt und Schwestern den Überblick behalten können. *Hut zieh*
Aber jetzt steht eine Begründung für die zusätzlichen Behandlungen auf dem Rezept. Ohne Krankengymnastik besteht die Gefahr einer teilweisen Versteifung des Schultergelenks. Im Moment ist meine Beweglichkeit noch sehr eingeschränkt und wenn ich das nicht aktiv versuche zu ändern, könnte das schlimme Folgen haben. Meine ambulante Reha wird übrigens noch in Berlin von der Bundesversicherungsanstalt diskutiert… bin mal gespannt, wann ich da was erfahre. Ach ja, telefonische Auskunft ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht gestattet.
Nun verschwinde ich aber (jedoch nur kurz) zu meinen Sonnenstrahl. Ob ich heute noch zum Laufen komme? Oder vielleicht mal auf Donnerstag früh verschieben!? Freitag ist übrigens wieder Trekdinner, Halloween-Trekdinner ;-).