Politiker-Stopp

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.


Monatsarchiv für September 2004

Heute schon abGEZockt?

Mittwoch, den 29. September 2004

 Angebliche Rückerstattung von Rundfunkgebühren

Heute habe ich mal wieder eine Rechnung für Rundfunkgebühren bekommen. Einen Dienst den ich nicht nutze… Aber egal, ich habe im Wecker eine Radio und muß dafür grundsätzlich ja erstmal zahlen. Man darf auch Rückwirkend zahlen, wenn man dies vergessen hatte… Wenn man jedoch mal zuviel bezahlt hat, dann bekommt man das nicht mehr zurück.
Und genau zu diesem Thema bittet die GEZ jetzt deren Opfer auch noch um Mithilfe. Bei der von mit fröhlich erwarteten immer noch mit fehlerhaften Beträgen ausgestatteten Rechnung war dieser Flyer dabei. Dort heißt es “seit einiger Zeit werden im Bundesgebiet Vordrucke verteilt, mit denen Rundfunkteilnehmer angeblich zuviel gezahlte Rundfunkgebühren zurückfordern können.”. Weiter heißt es “Alle Information über einen angeblichen Rückerstattungsanspruch von Rundfunkgebührensind frei erfunden.” Also wenn ich in einer Wirtschaft versehentlich zuviel zahle, bekomme ich mein Geld auch wieder zurück (bzw. Wechselgeld). Bei der GEZ ist das wohl nicht der Fall…
Bei Heise.de habe ich zufällig heute wieder einen Bericht über die geplante GEZ-Computer-Abzocke “Verband kritisiert geplante Rundfunkgebühren für Computer“. Man denke doch nur mal an diese Schlagseite der c’t 11/04. Die ganzen Arbeitslosen sind nun gewerbetreibende Webdesigner und versucht mit Internet ihren Lebensunterhalt zu sichern… und müßten jetzt auch für ihren internetfähigen PC rundfunkgebühren blechen?
Allerdings wäre diese Masche mit Bereitstellungsgebühren einen geniale Idee. Ich habe mehrere Websites im Internet bereitgestellt. Bekomme ich jetzt von der GEZ pro Website 1 Euro/Monat? Oder wollen wir eine Vergütung über Besucherzahlen berechnen? Es wird Zeit, dass dieses meiner Meinung nach rechtlich sehr fragwürdige Unternehmen abgeschafft oder angepaßt gehört. Es kann doch nicht sein, dass man eine Bereitstellungsgebühr zahlen muß, für etwas, was man gar nicht will und wo man jedoch gar keine Wahl mehr hat.
Mehr über GEZ gibt es auf www.schon-abGEZockt.de/. Außerdem kann ich den Bericht in Telepolis empfehlen. Gut geschrieben und bringt genau das wieder, worüber ich mich auch Gedanken mache.

Berlin Marathon überstanden

Sonntag, den 26. September 2004

Leute, ich bin fertig… heute werde ich mich wohl kaum noch bewegen… aber ich habe die Bilder (ungefiltert) bereits hochgeladen. 282 Fotos vom Berlin-Marathon
Meine Zeit war 4:57:09 (Details)… Etwa eine Stunde länger wie geplant. Schlechte Vorbereitung und zuviel fotografiert *g*

Folge den blauen Streifen

Sonntag, den 26. September 2004

 Blaue Streifen auf der Strasse kennzeichnen die Marathon-Strecke

… heißt es für mich mal wieder. (mehr zu: blaue Streifen). In weniger als drei Stunden startet der 31. real,- Berlin Marathon. Ich bin diesmal mit Digicam dabei ;-). Zwar nicht ganz in Top-Form, aber ich werde trotzdem jede Menge Spass haben. Ich freue mich schon, auf dieses einmalige “Sightseeing in Berlin”-Event. 42,195 faszinierende Kilometer, 35.000 Läufer und Millionen von Fans warten auf mich.
Ich starte mit der Nummer 8764 ;-)

Schlechte Erfahrung mit T-Mobile Service

Dienstag, den 21. September 2004

Startseite von T-Mobile

Service-Wüste Deutschland. Ich wollte von T-Mobile wissen, warum meine SMS aus Deutschland nicht angekommen sind. Erster Versuch: die Website (www.t-mobile.de). Als erstes bekommt man dort eine relativ übersichtliche Seite. Als Privatkunde bin ich dann auf Privatkunden > Kundenservice gegangen. Dort wurde ich aber erstmal von zuvielen Informationen erschlagen… Nachdem ich mich davon erholt hatte, fing ich an die Seite Wort für Wort zu durchsuchen, ohne Erfolg.

Unstrukturiertes Chaos bei Privatkunden - Kundenservice von T-Mobile

Als nächstes dachte ich, dass mir “Kundenservice Online” weiterhelfen könnte, dahinter verbirgt sich aber nur Vertragsverlängerung und Adressänderung… Okay, weiter probieren. So schnell gebe ich nicht auf. Aber auf der Website zu suchen hat auch keinen Sinn. Probiere ich es einfach mal telefonisch.
Also habe ich die Website nach Kontakt durchsucht. Über “Feedback” hatte ich dann schließlich ein Benotungsformular (muß ich nachher noch ausfüllen) gefunden, bei dem rechts dann auch ein Link auf “Kontakt” zu finden war. Dort bin ich über Kontakt per Telefon endlich auf die Rufnummern gekommen.
Telefonisch konnte mir dann natürlich auch nicht weitergeholfen wurde, da es ja nicht ausreicht, dass ich von meinem Telefon aus anrufe… ich muß auch mein Telefonpasswort wissen… Keine Ahnung, was das damals war.
Jetzt versuche ich mal das ganze nochmal per E-Mail… Aber ich glaube nicht, dass die mir wirklich weiterhelfen könnten.
Meine Meinung: T-Mobile ist schön pink, aber der Service ist unbrauchbar. Zum Glück brauche ich diesen nur selten (deswegen habe ich auch keine Ahnung, was mein Telefonpasswort ist).

Wieder zurück in Deutschland

Montag, den 20. September 2004

Ich bin gestern gut in Deutschland angekommen, fliege aber bereits am Mittwoch nach Berlin und laufe dort meinen vierten Marathon. Daher habe ich kaum Zeit, meine Seiten hier zu aktualisieren.
Es war eine sehr schöne und einzigartige Zeit in USA und ich hoffe, dass ich mal wieder die Gelegenheit habe, nach USA zu kommen.
Vielen herzlichen Dank an meine Freunde in USA ;-)

Fotos von New York

Montag, den 13. September 2004

140 von insgesamt ca. 300 Fotos von meinem New York Besuch (11.09.2004 und 12.09.2004) sind in meiner New York Bildergalerie zu finden. Bericht mit ausgewählten Fotos folgt in den nächsten Tagen ;-).

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Wochenende in Washington D.C.

Montag, den 6. September 2004

Internet-Panda in Washington

Nachdem ich am Samstag mir fünf klassische Filme von “Planet of the Apes” (“Planet of the Apes” bei IMDB.com) im Fernsehen angeschaut habe (mußte etwas ausspannen *g*), war ich am Montag (Laborday, Feiertag) ausgeruht und hatte mich daher auch nach Washington D.C. getraut… Als ich dann nach einer Stunde fahrt irgendwo in Washington angekommen bin, habe ich erstmal nach einen Park & Ride gesucht und schließlich dann auch in der Nähe des neuen Convention Centers gefunden.
Ich bin dann die 7th Street nach Süden zur “Mall” gegangen. Dabei an China-Town und vielen lustigen Pandabären vorbei gekommen. Die Mall ist jedoch nur die Wiese zwischen dem Capitol und dem Monument… jedoch ohne keine Geschäfte weit und breit.

Sculpture Garde

Dafür gibt es dort aber ein Museum nach dem anderen und auch den Sculpture Garden. Jedes Museum ist kostenlos, man muß nur die Sicherheitsüberprüfungen (Formular mit “Wollen Sie Kunstwerke zerstörren oder beschädigen?” oder “Wollen Sie Kunstwerke stehlen?” gab es diesmal jedoch nicht *g*) überstehen. Mich hat jedoch eher das “Haus” im Sculpture Garden (siehe Bild) fasziniert. Beim Vorbeigehen dachte ich, dass es sich bewegt und auf dem Foto wirkt es eher wie billig reingekopiert.

Washington Oachkatzl

Beim Monument angekommen war mir leider der Ausblick durch eine rießige Baustelle verwehrt. Ich wollte dann auch nicht anstehen, um durch die kleinen Löchlein oben auf Washington herunterblicken zu können. Bin daher um das Monument herum Richtung Lincoln Memorial gegangen. Unterwegs ist mir dann mal wieder ein Oachkatzl über den Weg gelaufen. Es war vermutlich im früheren Leben ein Model… Nein, es war nicht ausgehungert. Es hat eine Vielzahl von Posen ausprobiert und immer schön brav in die Kamera gelächelt ;-) In Washington laufen eine Menge von diesen süssen Tierchen rum.

Washington Monument

Aber erstmal weiter zum Lincoln Memorial. Dort habe ich es dann geschafft für unser Sommer-Gewinnspiel beim Bürgernetz (www.iivs.de) ein Foto mit dem IIVS-Shirt zu machen. Aber ich befürchte, dass dieses nicht zum Gewinnen ausreichen wird.

Washington Freedom Garden

Ich bin dann am Lincoln Memorial vorbei und über eine Brücke nach Arlington rüber. Dort gibt es unteranderem einen der Friedhöfe mit vielen weißen, identischen Grabsteinen (Arlington National Cemetry), ein Glockenturm (als Geschenk von den Holländern) und diese bekannte Statue mit den Soldaten, welche eine USA-Flagge aufrichten. Allerdings fand ich den Freedom Park interessanter.

Berliner Mauer in Washington?

Auch gibt es im Freedom Park einige Stücke der Berliner Mauer. Jedoch irritiert mich die Tatsache, dass dort nur englischsprachiges Graffiti zu sehen ist… Egal.

Tankstelle unter einer Kirche

Arlington hat aber noch mehr … interessante … Gebäude. Beispielsweise findet man unterhalb der Kirche “Arlington Temple” eine Tankstelle. Ob diese Tankstelle auch von der “United Methodist Church” betrieben wird? Keine Ahnung. Aber Kirche hat sich immer sehr für Politik interessiert, Politik in USA schon immer sehr für Öl… Aber ich wollte ja noch zum weißen Haus und zum Capitol. Also zurück nach Downtown.

Joggen am Arlington Kanal

Ich habe Arlington dann Richtung Norden über eine Brücke verlassen und bin in Georgetown gelandet. Dort habe ich dann relativ schnell den “Chesapeake & Ohio Canal” (www.nps.gov/choh/) gefunden. Mir sind dort – wie in ganz Washington – sehr viele junge, gutaussehende Joggerinnen und Jogger begegnet. Ab und zu waren auch mal etwas gewichtigere Läufer unterwegs. Aber ich hätte nicht gedacht, dass ich soviel sportliche Amerikaner (Joggen, Radfahren, Fußball, Beachvolleyball etc.) antreffen würde.

Warnschild für niedrige Äste

In Amerika findet man eigentlich für alles Mögliche und Unmögliche Warnschilder. Unteranderem vor einem etwa 1,5m über dem Weg hängenden Ast wurde ein extra Warnschild aufgestellt. Es könnte ja jemand den Ast übersehen, versehentlich reinlaufen und dann die Stadt verklagen. Lustig.

Florian vor dem Capitol

Langsam wurde es dunkel und irgendwie war ich plötzlich etwas zu südlich. Der Fischmarkt hat mich dann überzeugt, wieder etwas nördlicher zu wandern. Schließlich wollte ich ja noch zum weißen Haus und zum Capitol. Unterwegs sind mir zwei andere deutsche Touristen begegnet, mit denen ich dann noch zum Capitol und nach Chinatown zum (spanisch *g*) essen gegangen sind.

Eingang zu Chinatown

Jedoch war es dann auch schon kurz vor Neun und wir waren alle schon etwas erledigt. Daher bin ich dann doch nicht mehr zum Weißen Haus (www.whitehouse.org) gegangen, sondern hatte mich auf den Heimweg gemacht. Zuhause war ich dann noch kurz auf dem Laufband (ca. 25 Meilen durch Washington gegangen und dann nochmal 2,5 auf dem Laufband gejoggt) um mich für meinen Berlin-Marathon (www.real-berlin-marathon.com) vorzubereiten. Ich hoffe, dass mein Training für den Marathon ausreicht, schließlich will ich diesmal meine vier Stunden schaffen.

Wochenende mit Kollegen

Samstag, den 4. September 2004

Bill’s Castle

Von Freitag Abend bis Samstag Mittag war ich mit Uwe bei Bill und seiner Familie in seinem Haus (meiner Meinung nach eine Mischung aus Villa und Ranch ;-)). Samstag Mittag habe ich mich dann auch in den Pool gewagt. Das Wasser hatte erfrischende 25°C. Währenddessen hatten Bill und Uwe angefangen eine Antenne aufzubauen.

Uwe’s Antenne

Uwe hat am Samstag seine Antenne aufgebaut und mit einem R&S FSH3 diese getestet und angepaßt. Nachdem der R&S FSH3 eh wie ein Star Trek Tricorder und auch die Antenne etwas ungewöhnlicher wirkt (zumindest für mich als Laien), könnte man fast meinen, wir wären auf der Suche nach Extraterrestrische Intelligenz (= Search for Extraterrestrial Intelligence SETI Institute).

Schmetterling

Außerirdisches Leben habe ich leider nicht gefunden. Dafür gibt es aber andere interessante Lebensformen. Mal abgesehen von den ganzen Zirpen, die man Tag und Nacht hört, gigantische Grashüpfer und dauernd gegen die Wand fliegende Wespen-ähnliche Insekten (welche sich nicht von selbst umdrehen können) gibt es auch schöne große Schmetterlinge, welcher die ganze Zeit um Bill’s Haus herumflog.
Uwe hatte inzwischen eine zweite Antenne aufgebaut und unterhielt sich mit einem Deutschen Amateuerfunker (Ich hätte nicht gedacht, dass man mit einem “13 Meter langen Draht” von Maryland bis nach Deutschland kommt.) Bill hingegen beobachtet Nachts lieber die Sterne. Diese zwei Hobbys (Amateurfunk und Sterne beobachten) wollte ich zwar auch mal anfangen, hatte aber nie Zeit. Wobei das Amateurfunken mich etwas an Chatten erinnert (Kontakt mit weit entfernten Personen.. und eigene Sprache mit vielen Abkürzungen *g*). Vielleicht finde ich ja die Zeit, dies jetzt endlich mal anzufangen. Ich habe ja (jetzt und schon länger) gute Kontakte ;-).

Karsten’s Strasse

Bin dann direkt von Bill weiter zu Karsten gefahren. Bei ihm und seiner Familie war ich Samstag Abend zum essen eingeladen. Die Häuser in Amerika sind alle irgendwie geräumiger. In diesem Haus läßt es sich schon gut leben ;-) Vorallem hat man hier die Möglichkeit, einfach aus dem Haus raus zu gehen und loszujoggen. In meinem Apartment muß ich erst zu einem Park fahren, wenn ich nicht direkt auf der Schnellstrasse joggen will.
(Meine Kollegen und Freunde werden hier immer nur mit ihrem Vornamen erwähnt. Ich werde keine (bzw. keine vertraulichen) persönliche Daten über dritte hier veröffentlichen. Allerdings kann ich sagen, dass alle meine Kollegen in USA sehr freundlich, intelligent und kompetent sind und ich bin froh, mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen!!)

Oachkatzl

Freitag, den 3. September 2004

Mein Oachkatzl ist wieder da. Immer wieder mal sehe ich es in der früh über den Parkplatz huschen. Gestern abend hatte ich einen Fuchs (oder etwas ähnliches) gesehen gehabt. War aber zu langsam mit der DigiCam :-(. Jedenfalls bei der nächsten Radtour werde ich meine DigiCam mitnehmen.
Montag ist in USA ein Feiertag (Labor Day). Eventuell werde ich Sonntag und Montag nutzen, um mir Washington D.C. in Ruhe anzuschauen.

Sechs Jahre

Mittwoch, den 1. September 2004

Heute vor genau sechs Jahren habe ich als Auszubildender bei Rohde & Schwarz (www.rohde-schwarz.com) angefangen. Wow… und nun bin ich für vier Wochen bei Rohde & Schwarz Inc. (www.rohde-schwarz.com/USA). Wer hätte gedacht, das ein dicker Computer/Internet-süchtiger Star Trek Fanatiker mal aus seinem abgedunkelten Computerraum (Zimmer) rauskommen würde und die Welt erkundet?
Abends gab es wieder ein Softball-Spiel. Wir haben uns gegen die Bänker erfolgreich geschlagen, aber es hatte am Schluss dann doch nicht zum Sieg gereicht. Viel wichtiger ist aber auch der Spass ;-) Langsam verstehe ich die Regeln (mit Hilfe von Baseball-Regeln von www.baseball-softball.de).
Nach unserem Spiel sind noch einige ins Nottingham (eine Bar in der Nähe unseres Büros) gegangen und habe uns dort gut unterhalten.


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